Vertrauensvoll vernetzen

Neuer Chip „Made in Germany“ verringert Angst vor Hackern

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Cybersicherheit muss von Anfang an im „Silizium“ drin sein!

Langfristig soll das Fraunhofer-System dazu beitragen, dass vertrauenswürdige Hardware in deutlich mehr Alltags- und Industriegeräte integriert wird. Um das zu schaffen, geht die Arbeit der beteiligten Fraunhofer-Institute kontinuierlich weiter. Und zwar mit der Entwicklung nachfolgender Chipvarianten. Warum es so wichtig sei, Sicherheit direkt in der Hardware zu verankern, bringt Dr. Augusto Wankler Hoppe, technischer Projektleiter am Fraunhofer IIS, auf den Punkt: „Cybersicherheit lässt sich nicht nachträglich hinzufügen. Sie muss von Anfang an im Silizium verankert sein!“ Mit dem neuen Element hat man nun aber eine offene, europäische Hardware-„Root of Trust“ entwickelt, die sowohl heutigen Cyberangriffen als auch den Anforderungen der „Post Quantum“-Ära und regulatorischen Vorgaben wie eben dem CRA gewachsen ist. Komplementär dazu wird die Funktionalität auf Prozessebene auch in dem durch CC EAL6 zertifizierten Sicherheitslabor des Fraunhofer EMFT mit „Reverse Engineering“-Analyseverfahren detailliert geprüft. Dazu nutzt man etwa licht- und infrarotmikroskopische Verfahren sowie ein speziell entwickeltes Chip-Scanning mittels Rasterelektronenmikroskopie. Die Methoden erreichen Auflösungen im Nanometerbereich und machen selbst kleinste Strukturen des „RISC-V Secure“-Elements eindeutig sichtbar, wie man abschließend erklärt.

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