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Polyurethan-Kooperation Frimo und Hennecke wollen die Automobilindustrie besser unterstützen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit der Gründung der „Automotive Alliance“ steht Automobilbauern künftig das komplette Know-how der Frimo Group und der Hennecke Group zur Verfügung. Seit 1. Februar gilt das Angebot.

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Den Schritt in eine strategische Partnerschaft in Sachen Polyurethan gehen jetzt die Unternehmen Hennecke und Frimo. Das Ziel der Kooperation der beiden hoch spezialisierten Kunststoff-Verarbeitungsspezialisten ist es individuelle Antworten auf kunststofftechnische Fragen aus dem Automobilsektor zu liefern. „Shake hands“ am Tag der Vereinbarung zur sogenannten „Automotive Alliance" (von links): Thomas Wildt, CEO der Hennecke Group, und Dr. Christof Bönsch, CEO der Frimo Group.
(Bild: Hennecke / Frimo)

Frimo und Hennecke gründen strategische Partnerschaft / Kooperation im Bereich Polyurethan, um Kunden ihr hoch spezialisiertes Know-how und individuelle Fahrzeugideen zu offerieren, heißt es seit dem 1. Februar 2020.

Die Frimo Group mit Sitz in Lotte und die Hennecke Group mit Sitz in Sankt Augustin setzten dabei auf die enge Kooperation im Bereich Polyurethan (PUR) und weiteren Anwendungen in puncto Reaktivkunststoffe für Automotive-Applikationen. Die gemeinsame Vorgehensweise und die sich daraus ergebenden Innovationen stehe für alle internationalen Märkte offen.

Umfassende Polyurethan-Technik zukünftig aus einer Hand

„Die Synergien der Kooperation stellen für unsere Kunden einen profunden Mehrwert dar“, verspricht Dr. Christof Bönsch, CEO der Frimo Group. „Mit der Partnerschaft führen wir die Kernkompetenzen zweier Unternehmen zusammen, welche sich strategisch und operativ optimal ergänzen“, ergänzt Bönsch. Die Kernsegmente der Kooperation umfassen die Produktbereiche Formschaumverarbeitung, Elastomerverarbeitung, Leichtbau per Composites und die PUR-CSM-Technologie für Polyurethan-Sprühanwendungen sowie Überflutungsverfahren von Struktur- und Dekorbauteilen, heißt es genauer. Frimo werde seine Anlagentechnik aus den Bereichen Formschaum, Elastomer und Composites einbringen. Hennecke gehe mit seiner Dosier- und Mischkopftechnik sowie mit allen weiteren medienführenden Systemen zur Bevorratung, Führung und Förderung sowie zur Aufbereitung und Verarbeitung ins kooperative Rennen.

Sowohl die Automotive-Kunden als auch beider Belegschaften sollen profitieren

Die Kunden dürfen sich demnach auf innovative Entwicklungen freuen sowie über einen individuellen Service aus einer Hand, wozu es nun einen gemeinsamen Ansprechpartner gibt. Ein weiterer Vorteil sei die einheitliche Kundenschnittstelle, angefangen von der Werkzeugform, über die Anlagenautomatisierung bis hin zur Verfahrenstechnik. Mit der Fokussierung auf ihre Kernkompetenzen ergänzen sich beide Unternehmen somit optimal, sind sich alle einig.

Die neue „Automotive Alliance" soll die Polyurethanteil-Entwicklung und -prozesstechnik noch schlagkräftiger machen", fasst Thomas Wildt, CEO der Hennecke Group das Ziel der Kooperation zusammen. „Unser Kurs ist ganz klar auf Wachstum beider Unternehmen ausgerichtet. Das bedeutet nichts anderes als neue Perspektiven für unsere Kunden und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", erklärt Wildt abschließend.

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