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Das Konzept der Salutogenese (Abb.2), das davon ausgeht, dass bestimmte Faktoren die Widerstandskraft von Menschen erhöhen und ihre Gesundheit bewahren, bietet mit seinen drei Grundsäulen
- Transparenz und Verstehbarkeit,
- Sinnhaftigkeit und Bedeutsamkeit und
- Möglichkeit zur Mitgestaltung und Partizipation
gute Handlungsansätze für ein gesundheitsgerechtes und -förderndes Gestalten der (Zusammen-)Arbeit in
einem Bereich. Zum Unterstützungssystem der Führungskräfte zählen insbesondere deren eigene Vorgesetzte; des Weiteren fachlich kompetente Ansprechpartner aus dem Bereich Personal, aber auch bei der Arbeitnehmervertretung.
Das Unterstützungssystem vieler (Groß-)Unternehmen, so auch bei BMW, ist in Bezug auf eine nachhaltige Gesundheitsförderung sehr breit aufgestellt. Es umfasst außer den gesetzlich geregelten Arbeitsschutz- und -sicherheitsmaßnahmen unter anderem folgende Elemente:
- einen eigenen Gesundheitsdienst und eigene Werksärzte,
- Gesamtbetriebsvereinbarungen zu den Themen „Anwesenheitsmanagement“ und „Betriebliches Eingliederungsmanagement“,
- ein breites Weiterbildungs- und Seminarangebot zum Themenkomplex Gesundheit, Selbstmanagement sowie Stressmanagement/-prävention,
- einen sozialpsychologischen Dienst der Betriebskrankenkasse,
- vielfältige Informationsmöglichkeiten über das Intranet (zum Beispiel auch eine tägliche Fitness-Mail mit einer kleinen Pausenübung),
- Gesundheitstage, Sportveranstaltungen und Sportgruppen bis hin zu
- Wasserspendern in allen Bereichen.
Für eine nachhaltige Gesundheitsförderung in Unternehmen ist es jedoch nicht primär ausschlaggebend, wie umfassend und umfangreich das Unterstützungssystem ist. Mindestens ebenso wichtig ist, wie gut die unterschiedlichen Akteure vernetzt sind und wie intensiv und selbstverständlich die Angebote genutzt werden. Deshalb diskutierten in diesem Modul auch Werksärzte mit den Führungskräften gesundheitsrelevante Fragen und Probleme.
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