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Moulding Expo 2019

Fürs Schlichten und Schruppen im Werkzeug- und Formenbau

| Redakteur: Peter Königsreuther

Schruppen mit hohen Vorschüben und selbst bei langer Auskragung klappt prozesssicher mit dem BNGX10-Wendeschneidplatten von Dormer Pramet, der hier im Einsatz zu sehen ist. Mehr Infos im Rahmen der Moulding Expo 2019 in Halle 3 am Stand C71.
Schruppen mit hohen Vorschüben und selbst bei langer Auskragung klappt prozesssicher mit dem BNGX10-Wendeschneidplatten von Dormer Pramet, der hier im Einsatz zu sehen ist. Mehr Infos im Rahmen der Moulding Expo 2019 in Halle 3 am Stand C71. (Bild: Dormer Pramet)

Dormer Pramet präsentiert seine gesamte Palette an Zerspanungswerkzeugen, die im Werkzeug- und Formenbau die Produktivität steigern. Halle 3 am Stand C71.

Ein gutes Beispiel für produktivitätssteigernden Möglichkeiten bei Zirkular- und Tauchfräsen ist der flexibel einsetzbare Pramet-Fräser SBN10 von Dormer Pramet, heißt es. Das Werkzeug eignet sich laut Hersteller vor allem für das Kopierfräsen, Auskammern, Zirkularfräsen, das Schlitzen sowie auch das Tauchfräsen. Durch seinen speziell konzipierten Plattensitz lässt sich der Fräser auch variabel mit Wendeschneidplatten für das Eck- und Planfräsen bestücken, betont Dormer Pramet. Das vielseitig einsetzbare Werkzeug ist im Durchmesserbereich von 16 bis 42 mm lieferbar. Diverse Ausführungen, beispielsweise als Schaft-, Modul- oder Stirnfräser sollen das Anwendungsspektrum des SBN10 noch erweitern.

Schruppen an allen gängigen Materialien

Ergänzend zu den Fräsern wird auch die BNGX10-Produktreihe zu sehen sein (Aufmacherbild). Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine Wendschneidplatte, die speziell für das wirtschaftliche Schruppen mit hohen Vorschüben ausgelegt ist, wie der Aussteller mitteilt. Mit drei verschiedenen Geometrien seien die WSP bei fast allen Materialien anwendbar: M-Geometrie für Stahl und Gusseisen, MM- für Schmiedeeisen, Edelstahl und Superlegierungen und schließlich die HM- für gehärteten Stahl, heißt es. Die patentierten, doppelt beschichteten Wendeschneidplatten sollen aufgrund ihrer vier Schneidkanten vielseitig anwendbar sein sowie besonders wirtschaftlich zum Ergebnis führen und selbst bei langen Werkzeugauskrakungen und hohen Vorschüben beim Schruppen arbeiteten sie prozesssicher.

Axial verlaufende Vorschübe bis 1 mm

Als Ergänzung stehen Pramet-ANHX10-Wendeschneidplatten für die Fertigbearbeitung beim Stirn- und Schulterfräsen zur Verfügung. Die einseitigen Wendeschneidplatten bieten zwei Schneidkanten mit positiver Geometrie für lange Werkzeugauskragungen, sodass Vibrationen kompensiert und die Geräuschentwicklung reduziert werden. Beide Wendeschneidplatten-Typen (BNGX10 und ANHX10) ermöglichten einen glatteren Schnitt. Gleichzeitig sorge die speziell entwickelte, durchgängige Kühlmittelversorgung dafür, dass das Kühlmedium näher zur Schneidkante gelangt. So sind Vorschübe mit axialen Schnitttiefen bis zu 1 mm möglich, betont Dormer Pramet. Zudem wirke sich der höhere Auffahrwinkel durch eine verbesserte Spankontrolle aus.

Wiper-Schneide spant jetzt mit sechs Kanten

Wiper-Schneiden erzeugen, wie es heißt, eine hochwertige Oberflächengüte, was zu einer kürzeren Bearbeitungszeit sowohl beim Schulter- als auch beim Planfräsen im Werkzeugbau führt. Ein Beispiel ist das CNHX05-Sortiment an doppelseitigen Wendeschneidplatten, die bis zu vier Schneidkanten aufweisen. Mit sechs Schneidkanten warten auch noch die doppelseitigen WNHX04-Wendeschneidplatten auf interessierte MEX-Besucher, um begutachtet zu werden, denn diese sind ebenfalls mit patentierten Wiper-Schneiden ausgestattet. Diese Schneidplatten sind laut Aussteller kompatibel mit einer Reihe von Kopierfräswerkzeugen aus dem Dormer-Pramet-Portfolio.

Der Produktivität mehr Vorschub leisten

Für eine wirtschaftliche Vorschlicht- und Schlichtbearbeitung im Werkzeug- und Formenbau sind außerdem Hochleistungsfräser unerlässlich, heißt es weiter. Dormer Pramet unterstütze Werkzeugbauer zum Beispiel mit einem Fräserprogramm an SCN05C-Fräsern, die in puncto Kopierfräsen von Stählen, gehärteten Stählen und Gusseisen mehr als andere leisten sollen. Durch die enge Zahnteilung der Werkzeuge (im Durchmesser zwischen 12 und 20 mm verfügbar) erhöht sich die Anzahl der Zähne am Umfang und somit steigt die Produktivität um mindestens 20 % im Vergleich zu herkömmlichen Standardfräsern an, erklären die Werkzeugspezialisten. Die Fräser eignen sich, wie es weiter heißt, sehr gut für das Kontur-, Profilier-, Plunge- und Planfräsen. Aufgrund der vermehrten Zähnezahl hielten sich nicht zuletzt auch Vibrationen in annehmbaren Grenzen – selbst beim Fräsen von Ecken und Taschen.

„Schlichtendes“ für optimale Oberflächenergebnisse

Auch die SWN04C-Fäser wurden für Werkzeug- und Formenbauer konzipiert, und zwar für das Vorschlichten und Schlichten von Stählen, gehärteten Stählen und Gusseisen. Die SWN04C-Fräser sind in Durchmessern zwischen 20 bis 35 mm verfügbar mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Zahnteilungen, um so die Oberflächengüte zu verbessern und die sechsschneidige Platte optimal auszunutzen. Ausgelegt für eine gleichmäßige Fräsbearbeitung bei großen Auskragungen, zeigt das Werkzeug seine Stärken vor allem bei Kontur-, Profilier-, Plunge- und Planfräsaufgaben mit Schnitttiefen von bis zu 2 mm.

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