Antriebe Gasmotoren von WTZ Roßlau sind Anker der Energiewende

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Als gemeinnützige Forschnungseinrichtung führt die WTZ Roßlau GmbH Dienstleistungen und Forschungen auf den Gebieten der Konstruktion, Entwicklung, Bau und Prüfung von Motoren durch. Das Unternehmen konzentriert sich dabei unter anderem auf die Konstruktion von Verbrennungsmotoren und auf die experimentelle Erprobung von Gas- und Dieselmotoren.

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Norbert Krümmling ist Geschäftsbereichsleiter Forschung und Entwicklung . (Bild: IMG/Sarah Koßmann)
Norbert Krümmling ist Geschäftsbereichsleiter Forschung und Entwicklung . (Bild: IMG/Sarah Koßmann)

WTZ Roßlau versteht sich als wissenschaftlich-technischer Dienstleister für den Maschinen- und Fahrzeugbau. Dabei legt die Forschnungseinrichtung den Fokus auf Schadstoffmessungen, Schadens - und Werkstoffuntersuchungen, sowie auf Umweltleistungen.

In der Motorenforschung konzentriert sich das Unternehmen auf Lösungen zur effektiven Energieumwandlung, zur anwendungsorientierten Verwertung von Reststoffen sowie auf den Einsatz spezieller Brennstoffe. Dabei liegt der Fokus auf Verfahrensoptimierungen zur Minderung des Schadstoffausstoßes bei Gas- und Dieselmotoren, sowie die Entwicklung von Lösungen für den Einsatz alternativer Kraftstoffe.

Gasmotoren haben Zukunft in Kraftwerken, Loks und Schiffen

Um dem Trend der emissionsarmen Gasmotoren gerecht zu werden, hat das Unternehmen ein vollvariables Gasventil zur Verbesserung der Gemischbildung in Gasmotoren mit Einzelgasventilen entwickelt. Dabei wird ein Antrieb nach dem Voice-Coil-Prinzip mit einem Einblaseventil gekoppelt und mit einer im eigenen Hause entwickelten Steuereinheit bedient.

Damit sind variable Ventilhübe und Ventilhubverläufe darstellbar. Zusätzlich konnten mit Hilfe von Simulationsrechnungen Optimierungen hinsichtlich der Mischhomogenität vorgenommen werden. Experimente an einem 1-Zylinder Forschungsmotor konnten Vorteile des Gasventils nachweisen.

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