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Gebrauchte Werkzeugmaschinen

Gebrauchtmaschinen-Profi Hans Jürgen Geiger wird 65 Jahre alt

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MM: Große Werkzeugmaschinenhersteller haben inzwischen eigene Abteilungen oder Tochterunternehmen, die mit Gebrauchtmaschinen handeln. Bei DMG beispielsweise hat diese Geschäft beachtliche Dimensionen erreicht. Wie beurteilt man diese Firmen aus der Sicht des etablierten Handels?

Geiger: In der Praxis ist das von Fall zu Fall verschieden. So haben die Hersteller diesen Zweitmarkt entdeckt, um auch solche Kunden bei der Stange zu halten, die nicht mehr in eine Neumaschine investieren wollen oder können. Nehmen Sie nur einmal eine Laser-Maschine von Trumpf: Preislich sind Sie da schnell bei einer Million Euro. So viel Geld hat nicht jeder Fertiger. Und auch nicht jeder bekommt von seiner Bank einen Kredit in dieser Höhe. Der Hersteller hat dann zwei Alternativen: Entweder er finanziert die Maschine oder er versucht, eine Gebrauchte anzubieten, wobei er dann auch immer wieder auf Maschinen, die bei uns etablierten Händlern stehen, zurückgreift. Umgekehrt wollen die Hersteller bestimmte Maschinen nicht selbst in Zahlung nehmen und fragen bei uns an, ob wir Interesse an der Maschine hätten. Einerseits sehen wir in diesen Firmen oder Abteilungen schon eine Konkurrenz. Andererseits arbeiten wir auch zusammen.

Das Interview führte MM-Redakteur Jürgen Schreier.

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