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Gebrauchte Werkzeugmaschinen

Gebrauchtmaschinen-Profi Hans Jürgen Geiger wird 65 Jahre alt

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Seit fast 40 Jahren sind gebrauchte Werkzeugmaschinen sein Leben: Hans Jürgen Geiger, Chef des gleichnamigen Maschinen-Vertriebsunternehmens in Metzingen und Ehrenpräsident der Händlervereinigung European Association of Machine Tool Merchants (EAMTM). Anlässlich seines 65. Geburtstags sprach MM mit ihm über seine Pläne und die jüngsten Branchentrends.

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Hans-Jürgen Geiger, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Jürgen Geiger Maschinen-Vertrieb GmbH, Metzingen: „Ich möchte nicht verschweigen, dass es in den Unternehmen eine neue Generation von Einkäufern und Verkäufern gibt, die über lange Jahre währende gute Geschäftsverbindungen nicht mehr honorieren wollen, können oder dürfen.“ Bilder: Schreier
Hans-Jürgen Geiger, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Jürgen Geiger Maschinen-Vertrieb GmbH, Metzingen: „Ich möchte nicht verschweigen, dass es in den Unternehmen eine neue Generation von Einkäufern und Verkäufern gibt, die über lange Jahre währende gute Geschäftsverbindungen nicht mehr honorieren wollen, können oder dürfen.“ Bilder: Schreier
( Archiv: Vogel Business Media )

MM: Herr Geiger, Sie konnten am 6. Juli Ihren 65. Geburtstag feiern. Auf was müssen wir uns einstellen: den Ruheständler Hans Jürgen Geiger, der seine Hobbys pflegt, oder den Unruheständler, der seinem Unternehmen und der Gebrauchtmaschinenbranche insgesamt noch einige Jahre den Stempel aufdrücken wird?

Geiger: Auf den Unruheständler natürlich. Ich möchte meiner Familie weiterhin helfen und der Familien-Firma Geiger weiterhin meine Unterstützung zukommen lassen.

MM: Wenn Sie sich an Ihre ersten Jahre als Unternehmer zurückerinnern: Was hat sich seitdem im Geschäftsleben verändert, in positiver oder negativer Hinsicht?

Geiger: Früher gab es vielleicht mehr Vertrauen im geschäftlichen Umgang, weniger Papierkrieg. Ein Handschlag und ein Wort zählten noch etwas. Heute ist alles sehr viel komplizierter, viel bürokratischer sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf gebrauchter Werkzeugmaschinen. Auf der anderen Seite ist das Geschäft durch die modernen Kommunikationsmittel internationaler geworden. Dank Computer und Internet kann man bereits im Vorfeld wichtige Dinge klären, zum Beispiel Fotos von der Maschine verschicken, die Sekunden später beim Interessenten sind. Dennoch ist das Verkaufen gebrauchter Werkzeugmaschinen komplexer geworden. Ich möchte nicht verschweigen, dass es in den Unternehmen eine neue Generation von Einkäufern und Verkäufern gibt, die über lange Jahre währende gute Geschäftsverbindungen nicht mehr honorieren wollen, können oder dürfen. Und mit dem Preis steigen natürlich die Ansprüche der Käufer. Sehr oft wird heute eine Maschine ausprobiert, nicht mehr nur unter Strom vorgeführt wie früher. Die Werkstücke werden vermessen und wenn man Zweifel hat, kommt man lieber noch einmal zum Händler, bringt einen Spezialisten mit oder gar einen Monteur des Herstellers. Für uns, die Firma Geiger, ist das allerdings kein großes Problem, weil wir überwiegend hochwertige deutsche und Schweizer Werkzeugmaschinen im Angebot haben, die auch nach vielen Jahren im Gebrauch einen hervorragenden Gegenwert bieten.

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