BASF auf der K 2013 in Düsseldorf Gebündeltes Polymer-Know-how steckt im E-Fahrrad

Redakteur: Peter Königsreuther

Die BASF zeigt als Highlight auf der K 2013 ein E-Fahrrad als Gedankenexperiment in dem mehr als 20 verschiedene BASF-Kunststoffe ihre besonderen Vorteile ins Spiel bringen. Prämierte Autositze gelten als ein weiterer Hingucker und live können die Besucher unter anderem die Verarbeitung von Compositehalbzeugen aus Ultracom erleben.

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Das E-Bike Concept 1865 besteht aus mehr als 20 Basf-Kunststoffen, lehnt sich vom Design her an historische Hochräder an und soll dazu anregen althergebrachtes Denken auf den Prüfstand zu stellen.
Das E-Bike Concept 1865 besteht aus mehr als 20 Basf-Kunststoffen, lehnt sich vom Design her an historische Hochräder an und soll dazu anregen althergebrachtes Denken auf den Prüfstand zu stellen.
(Bild: Basf)

Gut eine Woche vor der K 2013 kann die BASF die Besucher der Kunststofffachmesse auf weitere spannende Neuigkeiten vorbereiten, wie es heißt: Außer einem bemerkenswerten Konzeptfahrrad mit über 20 zum Teil hochinnovativen Polymer-Anwendungen, werde es die drei Prototyp-Unikate der Gewinner des Automobilsitzwettbewerbs „sit down. move.“ zu sehen geben. Sitzen können die Fachbesucher am Stand C21/D21 in Halle 5 auf mehr als 200 A-Chairs von Brunner.

Ein Demonstrationsküchenelement von Blum macht die Funktionstüchtigkeit hochleistungsfähiger Gleit- und Führungselemente in Schubladen-Auszügen und Schrankgelenken erfahrbar. Das große Live-Erlebnis ist die Herstellung eines Multimaterial-Schutz-Etuis auf Basis des neuen Produkt- und Servicepakets Ultracom für faserverstärkte Verbundbauteile (Composites). Am Stand des Maschinenherstellers Engel (Halle 15, Stand B52/C58) lässt sich auch der RTM-Prozess (Resin Transfer Molding) erleben: Auf einer Engel-v-duo 700 werden zur Demonstration Schlossverkleidungen für den Sportwagen X-Bow von KTM auf Basis eines BASF-Polyurethan-Systems hergestellt.

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Modernes E-Fahrrad nach historischem Vorbild als Denkanstoß

Fahrräder, die fast nur aus Kunststoff bestehen gibt es schon lange. Was es bisher noch nicht gab, ist ein Konzept-E-Fahrrad, in das so viele verschiedene, zum Teil sehr neuartige, Kunststoffgattungen ihren spezifischen Vorteil einbringen, betont die BASF. Das Unternehmen habe die auf der Materialplattform Performance Materials seit Januar 2013 gebündelten Kunststoffe von Polyurethanen über verschiedene Thermoplaste, Schaumstoffe, Epoxidharze und Compositeprodukte in dieses Vehicel einfließen lassen: Von der Designagentur DING3000 konzipiert, besteht das E-Bike „Concept 1865 – Rethinking Materials“ aus mehr als 20 verschiedenen BASFs-Kunststoffen. Warum 1865? Das Gründungsjahr der BASF fällt in die Zeit der ersten Pedalfahrräder. Deshalb hat die funktionstüchtige und fahrbereite Fahrrad-Designstudie die äußere Form eines historischen Hochrads. Darin steckt ein Gestalt gewordenes Gedankenexperiment zum Thema „Rethinking Materials – Materialien zum Nachdenken“. Das Fahrrad soll eine Einladung an die Kunden sein, um Bewährtes in Frage zu stellen sowie gemeinsam mit dem Unternehmen neue Anwendungen und Produktideen auf Basis moderner Kunststoffe rund um das Thema Mobilität und Urbanisierung zu entwickeln.

Beim Autofahren entspannter sitzen

Auf der K 2013 zeigt die BASF der Öffentlichkeit erstmals die Prototypen der drei Siegerkonzepte aus dem ersten globalen Designwettbewerb für Automobilsitze „sit down. move.“. Wie im März 2013 angekündigt, hat das Unternehmen von den Konzeptstudien der drei Gewinner Prototypen im Originalmaßstab anfertigen lassen und zeigt diese Objekte nun den Besuchern der Kunststoffmesse. Die Prototypen basieren auf den Entwürfen von Song Wei Teo (Universität Coventry, UK), Joonyoung Kim (College for Creative Studies, Detroit, USA) sowie Pantila Debhakam (design agency shakes bkk, Bangkok, Thailand) und zeichneten sich durch eine Kombination aus Kreativität und Verständnis für BASF-Materialien aus.

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