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Getriebe Getriebeberechnung auf dem aktuellen Stand

| Redakteur: Stefanie Michel

Die Getriebeberechnungssoftware TBK von GWJ Technology ist in einer neuen Version verfügbar. Neben der erhöhten Startgeschwindigkeit der Berechnungsmodule soll sich die aktuellste Version vor allem durch zahlreiche neue Funktionen und viele Verbesserungen auszeichnen.

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(Bild: GWJ Technology)

In der neuen Version der Getriebeberechnungssoftware TBK hat GWJ Technology einige Verbesserungen einfließen lassen. Ein Überlick über die wichtigsten neuen Funktionen:

  • Die Funktion „Neu“ im Hauptmenü „Datei“ schließt die aktuelle Berechnung und öffnet das Berechnungsmodul mit der internen TBK-Standardvorlage.
  • Die Berechnungsmodule Einzelrad, 3er- und 4er-Räderkette sowie Zahnstange-Ritzel wurden erweitert. Zusätzlich zur DIN 3961 gibt es jetzt auch die Verzahnungstoleranzen/-qualitäten nach DIN 58405 für die Feinwerktechnik sowie die ISO 1328 und die ANSI/AGMA 2015.
  • Im Wälzlagermodul wurden die SKF-Lagerdaten aktualisiert. Eine neue Filterfunktion vereinfacht in diesem Zusammenhang das Finden „gängiger Lager“ in der Lagerauswahlsuche. Darüber hinaus werden die SKF-Explorer-Lager entsprechend gekennzeichnet und zum ausgewählten Lager kann die entsprechende Seite des SKF-Onlinekatalogs aufgerufen werden.
  • Für die DXF-Ausgabe der 2D-Zahnform wurde nun in allen Stirnradverzahnungsmodulen eine Funktion zur Einstellung des Mindestpunkteabstandes integriert. Damit lässt sich die Genauigkeit und Punktedichte für die Zahnformausgabe einstellen.

Da das Thema der Datenweiterverwendung im Zeitalter von Industrie 4.0 immer wichtiger wird, wurde auch das GDE-Format als weiteres neues Ausgabeformat für alle Stirnradverzahnungsmodule sowie für das Zahnwellenmodul integriert. GDE steht hier für Gear Data Exchange. Dieses Format ist in der VDI/VDE Richtlinie 2610 definiert und wird bereits von vielen Messmaschinenherstellern unterstützt. Damit können die Verzahnungsdaten von Stirnrädern und Zahnwellen direkt aus der Berechnung in die Software der Messmaschine eingelesen werden. Mit nur wenigen Mausklicks lasse sich dann ein Messprogramm erstellen. Dabei werden Übertragungsfehler vermieden und es kann mit einer einheitlichen Messanweisung gearbeitet werden. Mithilfe des GDE-Formats ist auch eine Datenübergabe zu Verzahnungsmaschinen denkbar.

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