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Adam suchte für die Kleinserienproduktion eine Drehmaschine, die als Backup zu einer Maschine im Mutterunternehmen in den Niederlanden dienen sollte. Die Sima Werkzeugmaschinen und Service GmbH aus Heiningen (bei Göppingen), ein langjähriger Vertriebs- und Servicepartner von GMW, lockte ihn schließlich mit einer in Deutschland überarbeiteten chinesischen Grundkonstruktion, die beide bereits in größerer Ausführung für ein namhaftes, deutsches Unternehmen der Energiebranche auf den neuesten Stand der Technik gebracht hatten.
Aufgepeppte Chinamaschine läuft mittlerweile 800 Stunden im Jahr
Nach einer Testbearbeitung in Heiningen wich die letzte Skepsis. „Trotz unterbrochenem Schnitt zeichnete sich die Maschine durch einen sehr guten und ruhigen Lauf aus“, erinnert sich der Geschäftsführer. „Das spricht für die Stabilität der Maschine, die damals nicht auf dem Boden verankert war.“ Den Produktionsleiter des Mutterunternehmens und Adam überzeugten außerdem die Spantiefe von 5,0 bis 6,0 mm und die genaue Oberfläche.
Außerdem nahmen DMN-Westinghouse und Gesra genau unter die Lupe, welches Risiko sie beim Kauf der Maschine eingehen. Danach ging es an die Feinarbeit, das i-Tüpfelchen jeder Modernisierung: Die Maschine erhielt unter anderem eine neue Siemens-Steuerung 840dsl und eine maßgeschneiderte Einhausung. Der Aufwand hat sich gelohnt. Adam: „Die Maschine hat sich sehr gut bewährt beim Bearbeiten von Edelstahl-, Aluminium- und Grauguss. Sie läuft mittlerweile 800 Stunden im Jahr.“
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