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Gildemeister erhöht Umsatz und Ertrag

| Redakteur: Stéphane Itasse

Im ersten Halbjahr 2013 konnte Gildemeister den Umsatz und Ertrag erhöhen, die Aufträge gingen jedoch zurück.
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Im ersten Halbjahr 2013 konnte Gildemeister den Umsatz und Ertrag erhöhen, die Aufträge gingen jedoch zurück. (Bild: Gildemeister)

Die Gildemeister AG, Bielefeld, hat das erste Halbjahr 2013 plangemäß abgeschlossen und sowohl den Umsatz als auch den Ertrag gesteigert: Der Umsatz erhöhte sich laut Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag um 6% auf 975,0 Mio. Euro (Vorjahr: 916,8 Mio. Euro). Allerdings gibt es erste Zeichen für eine Abschwächung.

Das EBITDA betrug 71,7 Mio. Euro (Vorjahr: 64,7 Mio. Euro), das EBIT lag bei 49,1 Mio. Euro (Vorjahr: 45,4 Mio. Euro) und das EBT stieg auf 44,2 Mio. Euro (Vorjahr: 38,2 Mio. Euro), wie es weiter heißt. Der Konzern weist zum 30. Juni 2013 ein Ergebnis nach Steuern von 30,5 Mio. Euro aus (Vorjahr: 26,2 Mio. Euro), ein Plus von 16% im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragseingang habe sich auf 1.069,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1.188,4 Mio. Euro) belaufen.

Gildemeister und Mori Seiki wollen Vertrieb und Service in weiteren Märkten bündeln

Bei der anhaltenden Investitionszurückhaltung in Europa und einem Rückgang der Auftragseingänge in Deutschland hat Gildemeister nach eigenen Angaben seine Marktposition gestärkt und insbesondere in Russland, den USA und Japan Marktanteile hinzugewonnen. Die Auslandsumsätze des Konzerns erhöhten sich um 20% auf 657,0 Mio. Euro (Vorjahr: 548,7 Mio. Euro).

Dies sei vor allem ein Erfolg der Partnerschaft mit Mori Seiki. Ein wichtiges Element sei die gemeinsame Erschließung neuer Märkte: Im laufenden Geschäftsjahr wollen Gildemeister und Mori Seiki die Vertriebs- und Serviceaktivitäten in China und Russland bündeln und anschließend die Zusammenarbeit auf Kanada sowie Brasilien ausweiten. Damit würden die Kooperationspartner zum Jahresende 2013 gemeinsam in allen wichtigen Märkten weltweit präsent sein. Gildemeister plant, die Kooperation mit Mori Seiki durch die vorgesehen Kapitalmaßnahmen im zweiten Halbjahr zu vertiefen.

Gildemeister erlebt deutlichen Auftragsrückgang im Inland

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserte Gildemeister laut Mitteilung im ersten Halbjahr ebenfalls plangemäß Umsatz und Ertrag. Dies sei insbesondere gestützt durch die positive Entwicklung im zweiten Quartal worden.

Der Auftragseingang von Gildemeister erreichte trotz rückläufiger Marktentwicklungen im ersten Halbjahr 1.069,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1.188,4 Mio. Euro). Die Auslandsaufträge beliefen sich auf 737,7 Mio. Euro (Vorjahr: 791,9 Mio. Euro). Der Auslandsanteil erhöhte sich auf 69% (Vorjahr: 67%). Dazu hätten auch die Fachmessen wie die CIMT in Peking sowie die Metalloobrabotka in Moskau beigetragen. Die Aufträge aus dem Inland entwickelten sich laut Gildemeister mit 332,2 Mio. Euro (Vorjahr: 396,5 Mio. Euro) besser als die Branchenbestellungen in Deutschland (wir berichteten).

EMO Hannover 2013 soll neue Impulse für Gildemeister bringen

Der geringeren Dynamik auf dem europäischen Markt sowie der Investitionszurückhaltung in Deutschland stehe eine weiterhin gute Entwicklung in den asiatischen und amerikanischen Märkten sowie in Russland gegenüber. In der zweiten Jahreshälfte 2013 rechnet Gildemeister deshalb mit einer Belebung des Geschäfts. Besondere Impulse für den Auftragseingang würden von der EMO in Hannover (16. – 21. September 2013), auf der das Unternehmen gemeinsam mit Mori Seiki als größter Aussteller 93 Maschinen präsentieren will.

Für das Jahr 2013 plant Gildemeister einen Auftragseingang von rund 2 Mrd. Euro. Aufgrund dieser Erwartungen und basierend auf dem Auftragsbestand soll der Umsatz rund 2 Mrd. Euro betragen. Vor allem im vierten Quartal rechnet das Unternehmen mit steigenden Umsatz- und Ergebnisbeiträgen. Unter der Annahme, dass die Marktentwicklung gemäß den Erwartungen verläuft, plant Gildemeister, ein EBT von rund 120 Mio. Euro und daraus resultierend einen Jahresüberschuss von rund 82 Mio. Euro zu erzielen.

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