Werkzeugmaschinen

Gildemeister will in China weiter zweistellig wachsen

Seite: 3/7

Anbieter zum Thema

Ein Ziel der Kooperation ist es, den Anteil der verkauften Mori-Seiki-Maschinen in Deutschland und Europa zu steigern. Wie sind dort Ihre Ziele?

Schmidt: Wir sind planmäßig unterwegs und nutzen zunehmend Synergiepotenziale. Unsere Kooperation mit Mori Seiki werden wir im laufenden Geschäftsjahr weiter vorantreiben und auf den größten Absatzmarkt China ausweiten. Wir planen Auftragseingänge für Mori-Seiki-Maschinen von rund 350 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr. Das wäre eine Steigerung von knapp einem Drittel im Vergleich zu den durchschnittlichen Werten der vergangenen drei Jahre.

Mit dem Kompaktbearbeitungszentrum Milltap 700 wurde auf der vergangenen EMO die erste gemeinsame Entwicklung von DMG und Mori Seiki vorgestellt. Wie verkauft sich die Maschine?

Schmidt: Die Milltap 700 wurde sehr gut vom Markt angenommen und wir sind für dieses Jahr bereits nahezu ausverkauft. Über mehrere Produktionsstandorte kommen wir bereits 2012 auf eine Stückzahl von knapp 1200 Maschinen.

An wie vielen Orten produzieren Sie?

Schmidt: Der Produktionsstart für die Milltap 700 war in Seebach. Hinzu kommen das Werk in Shanghai sowie zwei Produktionsstandorte von Mori Seiki in Japan. Mittelfristig wollen wir diese Maschine in allen Ländern mit einer bedeutsamen Nachfrage vor Ort produzieren. Wir werden nächstes Jahr sicherlich das Doppelte an Milltap-Maschinen produzieren.

Sie haben anfangs bei den umgesetzten Kooperationsmärkten Russland ausgenommen. Wie geht es dort weiter?

Schmidt: Russland erfordert einen besonderen Fokus, weil es für beide Unternehmen einen Schlüsselmarkt für unser zukünftiges Wachstum darstellt. Nach dem erfolgreichen Roll-out der Kooperation in den weiteren europäischen Märkten planen wir Russland jetzt als nächsten Schritt, voraussichtlich in den nächsten sechs Monaten.

(ID:34536210)