Werkzeugmaschinen

Gildemeister will in China weiter zweistellig wachsen

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Rechnen Sie in China also weiter mit zweistelligen Zuwächsen?

Schmidt: Ich sehe für den chinesischen Markt auch mittelfristig gute Wachstumsraten und denke, dass diese in den nächsten Jahren noch überproportional sein werden. Wir wollen unseren Marktanteil weiter erhöhen und planen, zweistellig zu wachsen.

Wie lange reicht dann die Kapazität ihres chinesischen Produktionswerks noch aus?

Schmidt: Das Werk in Shanghai ist voll ausgelastet und produziert in diesem Jahr knapp 2000 Werkzeugmaschinen. Wir haben dort die Möglichkeit, über intelligente Produktionskonzepte und eine Erweiterung des Werkes die Kapazität um 25 bis 30 % zu erhöhen.

Wo gibt es dann für Kooperationsmärkte noch weiße Flecken auf der Weltkarte?

Schmidt: Im 2. Halbjahr stehen Russland und China im Fokus. Natürlich ist es unser Ziel, die Kooperation weltweit auszurollen, Kanada und Südamerika wären dann das noch ausstehende Programm für die nächsten Jahre.

Das 1. Halbjahr 2012 ist für Gildemeister mit einem Plus von 22 % beim Auftragseingang und 18 % beim Umsatz sehr gut gelaufen. Wie zufrieden sind Sie?

Schmidt: Wir hatten ein sehr starkes 1. Quartal und konnten auch im 2. Quartal den Auftragseingang, den Umsatz und den Ertrag weiter steigern. Sowohl der Auftragseingang als auch der Auftragsbestand haben bereits die Milliardengrenze überschritten. Unter der Prämisse, dass sich die Eurokrise nicht noch deutlich ausweitet, rechnen wir für das Gesamtjahr 2012 mit mehr als 2 Mrd. Euro Auftragseingang und einem Umsatz von über 1,9 Mrd. Euro. Dann haben wir unsere Wachstumsziele für dieses Jahr erreicht.

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