Werkzeugmaschinen

Gildemeister will in China weiter zweistellig wachsen

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Wie sehen die Pläne bezüglich einer Produktion in Russland aus?

Schmidt: Wir haben bereits Land in Uljanowsk erworben. Dort ist geplant, noch 2012 mit dem Bau des Produktionswerkes zu beginnen, sodass wir im Laufe des nächsten Jahres bereits das Technologiezentrum und die erste Stufe der Produktion präsentieren können.

Welche Maschinen sollen dort gebaut werden und was für eine Kapazität ist angedacht?

Schmidt: Wir werden die Ecoline-Produktlinie dort für den russischen Markt bauen und planen im ersten Step ein Jahresvolumen von 1000 Maschinen.

Wann soll dieses Volumen erreicht werden?

Schmidt: Es ist unser Ziel, diese Stückzahl Schritt für Schritt auszubauen und die gesamte Kapazität im Jahr 2014 zu erreichen.

Kommen wir zu einem anderen wichtigen Markt. Wie wird China momentan bearbeitet?

Schmidt: In China sind wir zurzeit über separate Vertriebs- und Servicegesellschaften aktiv, das heißt die DMG China und die Mori Seiki China arbeiten zurzeit getrennt. Es ist eine Zielsetzung von beiden Unternehmensspitzen, die Kooperation auch im chinesischen Markt auszurollen. Dort gibt es bestimmte nationale Gegebenheiten und das benötigt eine gewisse Zeit. Von daher wird es noch gut sechs Monate dauern, bis wir in China mit einer gemeinsamen Vertriebs- und Serviceorganisation den Markt bearbeiten können.

Welches Wachstumspotenzial sehen Sie für den chinesischen Markt?

Schmidt: Wir erwarten weiterhin eine sehr stabile Nachfrage, speziell für Hightechprodukte. Es ist ein klarer Trend zu erkennen, dass die Endkunden vermehrt ihre Einstiegsprodukte gegen produktivere Werkzeugmaschinen austauschen.

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