Kunststoff Glasfaserverstärktes Polyamid mit Wärmestabilisierung

Redakteur: Dorothee Quitter

Mit der Neuentwicklung des Ultramid B3PG6 BK23238 erweitert die BASF ihr Produktportfolio an glasfaserverstärkten und hitzebeständigen Polyamiden um eine wärmestabilisierte Variante.

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Das wärmestabilisierte PA6 GF30 kann überall dort eingesetzt werden, wo hohe Temperaturen und vielseitige Materialeigenschaften gefordert sind.
Das wärmestabilisierte PA6 GF30 kann überall dort eingesetzt werden, wo hohe Temperaturen und vielseitige Materialeigenschaften gefordert sind.
(Bild: BASF)

Die Weiterentwicklung des Automobils mit Anforderungen in puncto Schadstoffausstoß, Downsizing von Verbrennungsmotoren und alternativen Antrieben stellt steigende Anforderungen an die eingesetzten Werkstoffe. Technische Kunststoffe müssen hier nicht nur hohen Temperaturen über einen langen Zeitraum standhalten, sondern auch die galvanische Korrosion von elektrischen Bauteilen unterbinden. Mit der Neuentwicklung des wärmestabilisiertem Ultramid B3PG6 BK23238 erweitert die BASF ihr Produktportfolio an Polyamiden für den Hochtemperaturbereich. Die neue P-Stabilisierung soll eine Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C bieten und aufgrund seiner halogenid- und metallfreien Stabilisierung (Halogenidgehalt: <50ppm) die galvanische Korrosion an elektrischen Bauteilen unterbinden. Bei der Entwicklung des neuen Materials lag der Fokus auf Bauteilen der Ladeluftstrecke. Durch die neue Wärmestabilisierung des mit 30 % Glasfasern verstärkten Polyamids können nun Temperaturanforderungen bis 190 °C realisiert werden. Die besten Voraussetzungen für den Einsatz in Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb.

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