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Globaler Energieverbrauch dürfte bis 2030 weiter wachsen

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Auf die Nachfrage nach Konflikten um fossile Ressourcen antwortet Wagner: „Ja, hierzu kann es kommen, dies wird schon beim steigenden Ölpreis sichtbar.“ Daher, so Wagner weiter, gehen die Industrieländer vernünftige Wege und investieren in erneuerbare Energien: „In Deutschland ist dies der Fall, denn wir investieren in Alternativen. Kein Land hat seinen Bürgern so viele Stromzuschlagskosten zugemutet wie Deutschland in den letzten 15 Jahren. Dabei haben wir massiv in Windkraft und Photovoltaik investiert, jedoch vergessen, das Stromnetz auszubauen“, meint der Bochumer Hochschullehrer weiter.

Energieverbrauch dürfte vor allem in Asien wachsen

Auch Wagner stellt Fragen an den BP-Energiereport, wie die, ob es bei dem Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern bleibt und ob die fossilen Energieträger bezahlbar bleiben. In diesem Zusammenhang findet Wagner, dass in Afrika nicht viel läuft. Die Zuwächse an Energieverbräuchen erwartet auch er hauptsächlich in Asien. Nach der Desertec-Initiative zur Solarstromgewinnung in den Wüstenregionen befragt, meint Wagner, dass eine ganze Reihe von erneuerbaren Energien zukünftig aus den sonnenreichen Gebieten kommen werde. Jedoch besitzen die meisten Länder nicht selbst die notwendigen Techniken zu einer Realisierung.

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