Wirbelei für grünen Strom

Führende Windkraft-Player freut steigende Nachfrage

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Deutscher Windkraftmarkt ist derzeit hoch aktiv

Das aktuelle Marktgeschehen schätzt der Windkraftanlagen-Hersteller so ein: Der deutsche Markt befindet sich derzeit in einer Phase außergewöhnlich hoher Aktivität Die Ausschreibungsrunden sind seit 2025 durchweg überzeichnet, was deutlich macht, wie viele Projekte in den Markt drängen. Im November 2025 lagen die Gebote bei über acht Gigawatt – mehr als doppelt so viel wie das ausgeschriebene Volumen. Geringere Zuschlagswerte erhöhen aber den wirtschaftlichen Druck auf Projekte. Jetzt suchen zahlreiche bereits genehmigte Projekte ihren Weg in die Auktionen, während die Bundesnetzagentur das Ausschreibungsvolumen insgesamt auf 11,4 Gigawatt, verteilt über vier Runden, festgelegt hat. Obwohl am deutschen Markt auch in 2026 ein erheblicher Zubau und weiteres Wachstum erwartet werden, bestehen nach wie vor strukturelle Herausforderungen, die etwa im Zusammenhang mit Netzanschlüssen und fehlenden Transportkapazitäten stehen. Kostentreiber für Projektentwickler sind aktuell insbesondere Flächenpachten. Und besonders auf staatlichen und kommunalen Flächen ist das der Fall. Auch die Transport- und Logistikinfrastruktur stelle Hersteller vor Herausforderungen, weil Schwertransporte oft wochenlang auf Genehmigungen warteten und die Abstimmung zwischen Behörden schwierig bleibe. Engpässe im Netzausbau verzögern Projekte zusätzlich.

Die Frage der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit steht im Zentrum

Sowohl Entwickler als auch Hersteller benötigen auch stabile Margen, um Projekte effizient umsetzen zu können und gleichzeitig weiter in Innovationen zu investieren. Nordex hat sich aber auf diese Herausforderungen eingestellt – etwa durch den Ausbau globaler Lieferketten, die Entwicklung kosteneffizienter Hybridturmsysteme und langfristige Verträge mit Dienstleistern. Dennoch hänge der notwendige Markterfolg maßgeblich von politischer Verlässlichkeit, Planungssicherheit und strukturellen Reformen ab. Die Erwartungen für die Zukunft sind aber positiv. In den kommenden Jahren wird mit einem hohen Ausbautempo gerechnet. Deutschland strebt bis 2030 insgesamt 115 Gigawatt Onshore‑Leistung an – ein Ziel, das aber nur erreichbar ist, wenn Genehmigungsbeschleunigung, Netzausbau und eben ein verlässlicher politischer Kurs zusammenwirken. Die hohe Zahl genehmigter Projekte, das deutliche Ausschreibungsvolumen und die politisch verankerte Flächenbereitstellung sprechen jedoch dafür, dass der weiteren Marktdynamik wenig im Wege steht – vorausgesetzt, strukturelle Engpässe werden entschlossen adressiert. Europa wird ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnen müssen, denn dort sind rund 187 Gigawatt zusätzliche Windleistung bis 2030 nötig, um die Klimaziele zu erreichen. Nordex ist für die zukünftigen Entwicklungen bestens positioniert. Mithilfe der internationalen Produktionsstandorte, dem expandierenden Servicebereich sowie der technologisch fortschrittlichen Delta4000-Plattform kann das Unternehmen effektiv auf eine steigende Nachfrage reagieren.

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Nordex profitiert von seiner internationalen Ausrichtung

Die Märkte entwickeln sich außerdem unterschiedlich. Denn die globale Entwicklung weist deutliche regionale Unterschiede auf. Deutschland etwa ist im europäischen Kontext der wichtigste Onshore‑Markt. Europa wächst dabei auch stabil, aber langsamer als es sein sollte, um die Klimaziele zu erreichen, weil auch hier Genehmigungs- und Netzengpässe weiterhin das Mögliche ausbremsen. China hingegen genießt einen deutlich höheren Zubau, was Onshore-Windkraft angeht und kann auch dabei auf kontinuierliche und starke politische Impulse setzen. Länder wie beispielsweise Kanada und die Türkei zeigen wiederum schnelle Wachstumsraten. Nordex profitiert davon, weil das Unternehmen in all diesen Märkten präsent ist – sowohl in technologisch anspruchsvollen Regionen wie Europa als auch in wachstumsorientierten Märkten weltweit.

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