Alternative Antriebe H2 Mobility macht Wasserstoff billiger

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Zweite Preisanpassung in 2026 bei H2 Mobility: Zum 1. Okrober wird der Bruttopreis für das Kilogramm Wasserstoff an Tankstellen von Bayreuth bis Wesseling um 12 bis 16 Prozent günstiger. Lesen Sie hier, was die THG-Quote damit zu tun hat.

H2 Mobility senkt zum 1. Oktober 2026 die Preise für Wasserstoff an 15 weiteren Standorten in Deutschland.(Bild:  H2 Mobility)
H2 Mobility senkt zum 1. Oktober 2026 die Preise für Wasserstoff an 15 weiteren Standorten in Deutschland.
(Bild: H2 Mobility)

Wie H2 Mobility, ein Zusammenschluss aus Industrie-, Energie- und Automobilunternehmen mit Sitz in Berlin, mitteilt, betrifft die anstehende Preissenkung Stationen, die ursprünglich vor allem für die Betankung von Wasserstoff-betriebenen Personenkraftwagen errichtet wurden. Wie das Konsortium weiter mitteilt, habe man diese Standorte in den vergangenen Jahren technisch für die Nutzung durch Lastkraftwagen und Busse erweitert. Durch die Versorgung dieser Tankstellen mit grünem Wasserstoff in Verbindung mit Erlösen für die eingesparte Treibhausgasemissionen (THG-Quotenhandel) könne H2 Mobility „ein positives Preissignal“ an seine Tankkunden weitergeben.

Es ist wichtig, dass die Wirkung im Markt ankommt und insbesondere Verkehrsunternehmen und die Logistik von niedrigeren Betriebskosten profitieren.

Martin Jüngel, Geschäftsführer und CFO von H2 Mobility

Was steckt konkret hinter der vergünstigten H2-Abgabe, wo doch allerorts die Preise für Kraftstoffe durch die Decke gehen? Für die Wasserstoffmobilität schafft der Treibhausgas-Quotenhandel wichtige wirtschaftliche Impulse. Weil grüner Wasserstoff zur Reduktion von Treibhausgasen beiträgt, können die daraus entstehenden eingesparten Emissionen vermarktet werden. So verbessern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von grünem Wasserstoff.

Das bedeutet THG-Quotenhandel

Der Treibhausgas-Quotenhandel (THG-Quotenhandel) verpflichtet Unternehmen im Verkehrssektor dazu, die CO2-Emissionen ihrer Kraftstoffe schrittweise zu reduzieren. Wer weiterhin fossile Energieträger, in der Logistik also insbesondere den altbewährten Dieselkraftstoff, einsetzt, muss entsprechende Minderungsverpflichtungen erfüllen oder finanzielle Ausgleichszahlungen leisten.

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