Double Trouble China-Kontrollen und Trump-Ansagen halten die Welt in Atem

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die Lieferketten sind belastet. Seit April China kontrolliert den Export von seltenen Erden, was zur Verteuerung führt und Donald Trump sagt nichts über die Fristverschiebung in Sachen Zölle ...

Chinas Kontrollen zum Export seltener Erden haben die Preise in die Höhe schießen lassen. Die Verteuerung trifft mit etwa 19 Prozent das Element Terbium am stärksten. Und als wäre das nicht schon übel genug, machen weitere Hü- und Hott-Spielchen von Donald Trump Kummer.(Bild:  Minecrafter)
Chinas Kontrollen zum Export seltener Erden haben die Preise in die Höhe schießen lassen. Die Verteuerung trifft mit etwa 19 Prozent das Element Terbium am stärksten. Und als wäre das nicht schon übel genug, machen weitere Hü- und Hott-Spielchen von Donald Trump Kummer.
(Bild: Minecrafter)

Die für die die Energie- und Mobilitätswende wichtigen seltenen Erden haben sich nach der Verschärfung der chinesischen Exporthürden stark verteuert, wie es heißt. Die Preise für alle unter dem Oberbegriff zusammengefassten Elemente stiegen nämlich im Mai (auf Dollarbasis) um rund acht Prozent, so die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (VBW). So verteuerte sich Terbium um knapp 19 Prozent, Gadolinium um knapp 17 Prozent und Samarium um über 15 Prozent, so die Analyse. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist bekanntlich der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Die chinesische KP hatte die Kontrollen als Revanche für die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle verhängt. In der Volksrepublik werden nach unterschiedlichen Schätzungen an die 90 Prozent der weltweit benötigten seltenen Erden für die industrielle Verwendung aufgearbeitet. Vor dieser Art von Monopol warnen übrigens europäische Wirtschaftsexperten schon länger.

Donald Trump verunsichert die Länder mit Zollankündigungen

Und US-Präsident Donald Trump lässt währenddessen eine weitere Verschiebung der Frist zur Einführung von Zöllen gegen mehrere Länder und auch die EU offen. Auf die Frage, ob die Frist zum 1. August verbindlich wäre, äußerte er sozusagen ein „verbindliches Vielleicht“. Er zeigte sich aber wohl offen, sollten die Handelspartner ihm akzeptable Vorschläge machen. Auch mit Blick auf an diverse Länder verschickte Briefen, in denen Trump unterschiedlich hohe Zölle ankündigt, sagte er zwar, dass die Importaufschläge final sind, zeigt sich aber auch hier verhandlungsbereit, wenn die Angebote ihm genehm sind. Vor Kurzem hatte Trump die Frist für neue Zölle vom 9. Juli auf den 1. August verschoben und mehr als ein Dutzend Briefe an mehrere Länder, darunter Japan, Südkorea und Südafrika, veröffentlicht. In den Schreiben kündigte er unterschiedlich hohe Importaufschläge ab August an. Was genau die neue Frist für die EU bedeutet, ließe sich nicht feststellen.

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