Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Automatisierung

Harting weist mit 672 Mio. Euro Rekordumsatz aus

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Der Vorstand der Harting-Technologiegruppe gab den Startschuss für die Harting Digital Business Platform (HDBP): Dr. Michael Pütz, Dietmar Harting, Margrit Harting, Maresa Harting-Hertz, Philip Harting, Andreas Conrad und Dr. Frank Brode (v.l.n.r.).
Bildergalerie: 2 Bilder
Der Vorstand der Harting-Technologiegruppe gab den Startschuss für die Harting Digital Business Platform (HDBP): Dr. Michael Pütz, Dietmar Harting, Margrit Harting, Maresa Harting-Hertz, Philip Harting, Andreas Conrad und Dr. Frank Brode (v.l.n.r.). (Bild: Harting)

Die Harting-Technologiegruppe in Espelkamp hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17, das am 30. September endete, ihren Umsatz kräftig gesteigert. Mit einem Plus von 14,7 % erzielte das weltweit tätige Familienunternehmen einen Umsatz von 672 Mio. Euro (Vorjahr: 586 Mio. Euro) und damit den höchsten Wert in der 72-jährigen Unternehmensgeschichte.

Automatisierung – rs. Die Zunahme übertraf damit deutlich die Prognose des Vorstands auf der letztjährigen Jahrespressekonferenz im Dezember 2016.

„Das ist eine sehr erfreuliche geschäftliche Entwicklung“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Philip Harting. „Wir sind weiter auf einem sehr guten Weg in Richtung Weltunternehmen. Unser Erfolg beruht mehr denn je auf unserem globalen Unternehmensnetzwerk aus Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Für die Kunden gehören unsere Produkte, Konnektivitätslösungen und Dienstleistungen zu den weltweit besten in der Branche.“

Harting und Hirose sind Gewinner des Awards „Innovator des Jahres“

Elektromechanik

Harting und Hirose sind Gewinner des Awards „Innovator des Jahres“

15.11.17 - Das Unternehmen Harting gewann zusammen mit dem Technologiekonzern Hirose den Award des Fachmediums Design & Elektronik in der Kategorie Elektromechanik für den Steckverbinder ix Industrial. lesen

Starke Impulse aus den Märkten Verkehrstechnik, Maschinenbau und Automation

Umsatztreiber waren insbesondere die Marktsegmente Verkehrstechnik, Maschinenbau, Automation und Robotik. Zum positiven Ergebnis des Konzerns trugen alle Regionen bei, in denen Harting tätig ist. In Europa (ohne Deutschland) und dem Nahen Osten (EMEA) nahm der Umsatz um rund 12 % auf 225 Mio. Euro (Vorjahr: 201 Mio. Euro) zu. Das stärkste Plus gab es jedoch in Asien/Pazifik sowie in der Region Americas mit je 22 %. In Asien/Pazifik sprang der Umsatz auf nunmehr 158 Mio. Euro (Vorjahr 130 Mio. Euro), in der Region Americas auf 73 Mio. Euro (Vorjahr 60 Mio. Euro). Auch in Deutschland hat sich das Geschäft deutlich positiv entwickelt. „Besonders freue ich mich, dass wir auf unserem Heimatmarkt Boden gutgemacht haben“, so der Vorstandsvorsitzende. Im Inland verzeichnete Harting eine Umsatzsteigerung von knapp 11 % auf 216 Mio. Euro (Vorjahr 195 Mio. Euro). Gut zwei Drittel (67,8 %, Vorjahr: 66,7 %) des Gesamtumsatzes erzielt die Technologiegruppe bereits im Ausland.

Investitionen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb

Die Technologiegruppe setzt ihre internationale Wachstumsstrategie fort und baut ihr globales Produktionsnetzwerk weiter aus, so mit neuen Werken in Chennai (Indien) und Agnita (Rumänien). Dazu kam die große Erweiterung in Sibiu. In Sibiu und Agnita werden u.a. Komponenten für die Ladeinfrastruktur von Elektromobilen gefertigt.

Im neuen Werk in Silao in Mexiko fertigt Harting umspritzte Kabel und Kabelbäume. Nach erfolgreicher „Ramp-up-Phase“ soll das Personal in den nächsten drei Jahren von aktuell 35 ebenfalls deutlich aufgestockt werden. Mexiko ist Partnerland der Hannover Messe 2018. „Und wir versprechen uns davon weitere Impulse“, so Philip Harting.

Standorte Espelkamp und Rahden gestärkt

Neben den Erweiterungen im Ausland investiert Harting auch an seinen Standorten im Kreis Minden-Lübbecke. „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt rund 45 Mio. Euro investiert, ein Großteil für Projekte in Espelkamp und Rahden. Das ist ein klares Bekenntnis zur Region“, sagte Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen und Einkauf. So wurde die neue Geschäftszentrale der Harting Customised Solution (HCS) in Espelkamp eröffnet, das Harting Development Center (HDC) in Rahden bezogen, in neue Maschinen und Anlagen sowie in zahlreiche Digitalisierungsprojekte investiert. Im Harting Development Center werden die Entwicklungskompetenzen mit Fokus auf Industrie 4.0 gebündelt.

Dickster „Investitionsbrocken“ ist das neue Logistikzentrum European Distribution Center (EDC) in Espelkamp, mit dessen Bau im Frühjahr begonnen wurde. Voraussichtlich Ende 2018 soll der mehrmonatige Probebetrieb beginnen. Die Fertigstellung ist für 2019 vorgesehen.

Ein wichtiges Meilensteinprojekt im Vertrieb ist die Entwicklung der Harting Digital Business Platform (HDBP). Die neue Softwarearchitektur verknüpft Harting-Webseite, eShop, eCatalogue und das Customer Relationship Management zu einer leistungsfähigen Vertriebs- und Kundenplattform, so Philip Harting.

Weltweit 353 neue Stellen geschaffen

Das kräftige Umsatzwachstum und die Investitionen in die Zukunft hatten einen positiven Effekt auf die Personalentwicklung, die Personalvorstand Dr. Michael Pütz vorstellte. Die Zahl der Mitarbeitenden (einschließlich Auszubildende) stieg im Verlauf des Geschäftsjahres 2016/17 auf 4639 (Vorjahr: 4286). Das entspricht einem Anstieg von 8,2 %. Im Inland wurden 104 neue Stellen geschaffen (4,3 %), in den ausländischen Produktionsstätten und Tochtergesellschaften 249 Mitarbeitende (13,2 %) eingestellt. An den deutschen Harting Standorten (Espelkamp, Minden, Rahden) waren damit am 30. September 2017 insgesamt 2500 Mitarbeitende tätig, im Ausland 2139.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45081487 / Fertigungsautomatisierung / Prozessautomatisierung)

Themen-Newsletter Automatisierung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Das sind die besten Konstruktionen aus Stahl

Stahl-Innovationspreis

Das sind die besten Konstruktionen aus Stahl

18.07.18 - Vom Bierkasten aus Stahl, imposanten Bauwerken und neuen Oberflächenbeschichtungen – die Preisträger des Stahl-Innovationspreises sind vielfältig dieses Jahr. Wir stellen sie vor. lesen

Diese innovativen Mittelständler gehören zu den Top 100

Preisverleihung

Diese innovativen Mittelständler gehören zu den Top 100

10.07.18 - Zum 25. Mal wurden die TOP 100, also die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands, geehrt. Zusammen mit Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien zeichneten der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, und der Initiator Compamedia die erfolgreichen Unternehmen am 29. Juni im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits aus. lesen

Schweißexpertise schafft mächtigen „Holzernte-König“

Fronius Perfect Welding

Schweißexpertise schafft mächtigen „Holzernte-König“

12.07.18 - Schweißen für den König – den Scorpionking C50 von Ponsse, genauer gesagt. Der finnische Hersteller von Heavy-Duty-Forstmaschinen überlasse dabei nichts dem Zufall. Deshalb greife man bei Ponsse bevorzugt zu Fronius-Schweißsystemen. lesen