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Herausforderungen im USA-Markt nach der Trump-Wahl

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Bedeutung der Wahl für deutsche Firmen

Doch abgesehen vom ohnehin wackeligen Freihandelsabkommen, was bedeutet die Wahl für deutsche Firmen? Für diejenigen, die schon vor Ort tätig sind und diejenigen, die mit dem Gedanken spielen dort zu produzieren. Wie unter anderem das Onlineportal „Die Welt“ berichtete, scheinen zumindest die deutschen Konzerne sehr früh auf Trump gesetzt zu haben.

Die Deutsche Bank beispielsweise zahlte 86 % ihres 37.000-Dollar-Spendenetats an die Republikaner. Noch mehr Unterstützung bekam Trump vom deutschen Chemiekonzern BASF. Hier flossen 72 % der Spendengelder in Höhe von insgesamt 399.000 Dollar in die Wahlkampfkasse der Republikaner. Auch der Bayer-Konzern schusterte 80 % seines Spendengelds Donald Trump zu. Die Allianz und Siemens überließen den Republikanern 72 und 69 % ihres Spendenetats.

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Vertrauen in etablierten Markt

Die Bosch-Gruppe taucht zwar nicht in der Welt-Spendenliste auf, verkündete aber jüngst in den USA zu expandieren: Auf etwa 450 Millionen Dollar werden sich die Investitionen in den USA für das laufende Jahr belaufen. Bis Anfang 2017 soll auch die Belegschaft von Bosch in den USA wachsen: Von derzeit 17.800 Mitarbeiter auf mehr als 18.800. „Damit unterstreichen wir unser Vertrauen in die USA als etablierten Markt, aber auch als starken Innovationstreiber“, sagte Dr. Werner Struth, Bosch-Geschäftsführer unter anderem zuständig für die Region Nord- und Südamerika.

Er gab zudem bekannt, das älteste Werk in den USA weiter ausbauen zu wollen: Die Fertigung in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina soll erweitert und die dort ansässigen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten gestärkt werden.

Bosch expandiert in den USA auch mit Akquisitionen: „Der amerikanische Markt ist vielversprechend. Zudem zählen US-Unternehmen zu den innovativsten weltweit. Daher werden wir weiter verstärkt in den USA zukaufen“, sagte Struth. Bosch hatte erst kürzlich die in Clifton, New Jersey, angesiedelte Skyline Automation erworben. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Gebäudeautomation und Systemintegration. Bereits 2015 hat Bosch den Gebäudedienstleister Climatec übernommen, einen führenden US-Anbieter von Energie-, Gebäude- und Sicherheitslösungen.

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