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Element Six

Im Global Innovation Center werden kundenspezifische Diamantwerkzeuge entwickelt

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Wollen gemeinsam mit den Kunden entwickeln: Geschäftsführer Dimitrios Livadas und Technikspezialistin Jana Haas-Wittmuess von Element Six Deutschland sowie R&D Manager Sally Purdie und Applcations Engineering Manager Dr. Wayne Leahy vom GIC (von links).
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Wollen gemeinsam mit den Kunden entwickeln: Geschäftsführer Dimitrios Livadas und Technikspezialistin Jana Haas-Wittmuess von Element Six Deutschland sowie R&D Manager Sally Purdie und Applcations Engineering Manager Dr. Wayne Leahy vom GIC (von links). (Bild: Kroh)

Seine weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten hat Element Six in der Nähe von Oxford konzentriert. Dort entstehen gemeinsam mit Kunden neue Diamantwerkzeuge.

Nicht nur die Herstellung von synthetischen Diamanten, sondern auch deren Einsatzmöglichkeiten in der Zerspanung kann Element Six in seinem Global Innovation Center (GIC) untersuchen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen, Teil der De Beers Gruppe, seine weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Harwell in der Nähe von Oxford zusammengefasst.

110 Wissenschaftler ermöglichen schnelle Entwicklungen

In der etwa 5000 m2 großen Anlage arbeiten 110 Wissenschaftler. „Das GIC ermöglicht uns eine schnellere Entwicklung von Produkten aus synthetischen Diamantwerkstoffen und eine bessere Zusammenarbeit mit unseren Kunden”, erklärt Dr. Wayne Leahy, Applications Engineering Manager. Bereits im halben Jahr nach der Eröffnung hätten rund 100 Kunden das GIC besucht.

Zu den Einrichtungen des GIC zählen die Bereiche Modellierung und Design, Materialvorbereitung, Pressen für die Hochdruck-Hochtemperatur-Synthese, ein CVD-Reaktor-Syntheselabor, die Nachbeabeitung mit Polieren, Schneiden und Formen sowie die Materialanalyse und -prüfung. Damit sind die Produktionsprozesse sämtlicher Produktionsstandorte des Unternehmens von Element Six vorhanden. Hinzu kommen Bearbeitungszentren und Schleifmaschinen, um für die Kunden Zerspanungsversuche durchzuführen.

Durch Partnerschaft mit Werkzeugherstellern zu besseren Lösungen

Dieses Konzept der Partnerschaft mit den Werkzeugherstellern ist für Dimitrios Livadas, Geschäftsführer der Element Six GmbH in Frankfurt der richtige Weg: „Denn nur gemeinsam kommen wir zu besseren Lösungen.” Dabei betont er, dass Element Six zukünftig mehr als ein Materiallieferant sein will, aber definitiv kein Werkzeughersteller. „Unser Fokus liegt auf Kundennähe und mehr kundenspezifischen Entwicklungen.”

Ein Ergebnis solcher Projekte sind sogenannte halbfertige Werkzeuge. „Bei diesem neuen Ansatz verfügen die Produkte bereits über eine gesinterte Geometrie, so dass keine PKD-Schneiden mehr an den Schaft angelötet werden müssen”, erläutert Leahy. Und Livadas ergänzt: „Diese halbfertigen Werkzeuge sind vor allem für die Luft- und Raumfahrt interessant und wir wollen diesen Bereich ausbauen.”

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