Mikromat Im Westen was Neues

Redakteur: Peter Königsreuther

Mikromat, Hersteller von Präzisionswerkzeugmaschinen aus Dresden, setzt weiter auf große Portalanlagen und überzeugte jüngst das niederländische Unternehmen Stolle.

Firmen zum Thema

Von links: Mikromat-Geschäftsführer Thomas Warnatsch und das Stolle-Direktoren-Duo Dolf und Rob Geraedts.
Von links: Mikromat-Geschäftsführer Thomas Warnatsch und das Stolle-Direktoren-Duo Dolf und Rob Geraedts.
(Bild: Königsreuther)

Mikromat liefert Portale, die etwa durch die einwechselbaren Kopfsysteme das Lehrenbohrwerk zur horizontalen Präzisionsmaschine aufwerten und mit der Option zum Koordinatenschleifen eine Anlagentechnik bieten, die für die hochgenaue Fertigung eingesetzt werden kann, umschreibt Geschäftsführer Thomas Warnatsch die Technik.

Kernkompetenz in der Mehrseiten- und Fünf-Achs-Bearbeitung

Insbesondere die Modellreihe Mikromat 12 bis 20 V stehe für die Kernkompetenzen Mehrseiten- und Fünf-Achs-Bearbeitung, die es ermöglichen, die Werkstücke in einer Aufspannung fertig zu bearbeiten.

Diese Fähigkeit hat die Entscheider von Stolle, einem niederländischen Lohnfertiger für Präzisionsgroßteile, vor Kurzem zum Kauf einer Mikromat 20 V bewogen, wie die Stolle-Direktoren Dolf und Rob Geraedts betonen. Stolle liefert großformatige Aufspann- und Messplatten sowie Aufspannwinkel und Prüfstandplatten. Für Warnatsch war es seit langem wieder ein Geschäft in den Benelux-Staaten.

Die Mikromat 20 V ermöglicht den Niederländern nach Angaben von Mikromat jetzt die präzise Bearbeitung innerhalb eines Verfahrwegraumes von 4700 mm in X- und von 3000 mm in Y- und 1250 mm in Z-Richtung bei einer maximalen Positionsstreubreite von 0,0015 mm in den Achsen. Die Aufspannplatte der Portalanlage misst 2000 mm × 4000 mm und trägt Gesamtgewichte bis 120 kN. In Hannover präsentiert sich das Unternehmen mit seiner Lohnfertigungssparte (hochpräzise Großteilbearbeitung).

Mikromat GmbH auf der Hannover-Messe 2013: Halle 4, Stand F24

(ID:39104500)