Gut zu wissen In fünf Schritten: So machen Sie Schluss mit Stress

Autor: Sebastian Hofmann

Jeder Dritte fühlt sich im Job erschöpft oder ausgebrannt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Stresslevel auf der Arbeit reduzieren.

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(Bild: ©Pixel-Shot - stock.adobe.com)

Den eigenen Kalender mit Terminen mästen und selbst nach Feierabend Mails checken – Unsitten wie diese haben sich bei vielen von uns eingeschlichen. Aber Achtung! Wer nicht lernt abzuschalten, erhöht sein Stressniveau und damit die Gefahr gesundheitlicher Schäden. Wie die Techniker Krankenkasse in ihrer Stresstudie vorrechnet, leidet schon heute jeder Dritte an stressbedingten Schlafstörungen und jeder Vierte an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck. Damit es soweit nicht kommt, zeigen wir Ihnen in den folgenden fünf Schritten, wie Sie Ihr Stresslevel verringern!

Schritt 1: Erkennen Sie Ihre Trigger!

Was löst Ihren Stress überhaupt aus? Nehmen Sie sich jetzt 10 Minuten Zeit und denken Sie darüber nach: Wann und wo waren Sie auf der Arbeit in den letzten beiden Wochen besonders gestresst? Wer oder was war dafür verantwortlich? Notieren Sie es in einer Tabelle!

Schritt 2: Zeit für einen Tapetenwechsel!

Betrachten Sie nun die Spalte „Wo“. Welche Orte haben Sie hier am häufigsten genannt? Versuchen Sie, diese künftig so gut es geht zu meiden. Steht da beispielsweise oft „Büro“, verlegen Sie die Arbeit doch in einen leeren Konferenzraum oder das Homeoffice! Wechseln Sie an einen Ort, an dem Sie typischerweise keinen Stress empfinden.

Schritt 3: Stärken Sie positive Beziehungen!

Ähnlich handhaben Sie es mit den Personen, die Sie in der Spalte „Wer“ eingetragen haben. Auch kleine Schritte sind hier hilfreich: Verzichten Sie zum Beispiel auf das gemeinsame Mittagessen oder den Smalltalk im Bürogang. Verbringen Sie stattdessen mehr Zeit mit Menschen, die Sie positiv beeinflussen! Denken Sie nach: Welcher Kollege bringt Sie zum Lachen? Wer inspiriert sie? Suchen Sie Kontakt zu diesen Leuten.

Schritt 4: Planen und machen Sie aktive Pausen!

Arbeiten Sie nach der 90/10-Regel: 90 % Arbeit, 10 % Pause. Erlauben Sie Ihrem Gehirn Inkubationsphasen und nutzen Sie sie Ihre Pausenzeiten richtig! Beispielsweise mit einem Spaziergang um den Block oder einem Telefonat mit lieben Verwandten oder Freunden. Probieren Sie es heute direkt einmal aus!

Schritt 5: Vergessen Sie Ihr Privatleben nicht!

Es klingt banal und wird doch von vielen ignoriert: Feierabend ist Feierabend. Statt Ihre Mails zu checken, lesen Sie lieber Bücher, treffen Sie sich mit Freunden oder gehen Sie einem Ehrenamt nach. Eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben ist die Grundlage eines guten Stressmanagements. Mit solchen Aktivitäten fördern Sie die Ausschüttung von Glückshormonen, die Stress nicht nur entgegenwirken, sondern ihm sogar vorbeugen.

Und hier noch ein Bonustipp: Beginnen Sie Ihren Arbeitstag mit der für Sie schwierigsten Aufgabe. Mit der Erledigung kleinerer To Dos verzögern Sie nur das, was Ihnen zusätzlichen Stress erzeugt.

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Über den Autor

 Sebastian Hofmann

Sebastian Hofmann

Journalist, Vogel Communications Group