Entwicklungssoftware Individuelle Robotersteuerungen jetzt einfach in der Cloud entwickeln

Quelle: Pressemitteilung von Synapticon

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Maschinenbau und die Robotik kommen ohne Software nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Mit Motorcortex.io gibt es nun eine Online-Variante einer Entwicklungssoftware, die viele Vorteile bringt.

Mit der Software Motorcortex von Synapticon können Robotersteuerungen entwickelt werden. Um das Ganze noch effizienter und anwendungsspezifischer zu machen, gib es jetzt die Online-Version Motorcortex.io für das Entwickeln in der Cloud.
Mit der Software Motorcortex von Synapticon können Robotersteuerungen entwickelt werden. Um das Ganze noch effizienter und anwendungsspezifischer zu machen, gib es jetzt die Online-Version Motorcortex.io für das Entwickeln in der Cloud.
(Bild: Synapticon)

Sowohl die Art und Weise wie Robotersteuerungen entwickelt werden als auch ihre Leistungsfähigkeit in der Praxis sind für die Hersteller von Industrierobotern von großer Bedeutung, sagt Synapticon. Und die Automatisierung, heißt es weiter, hat in den vergangenen Jahren nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen. Tragende Elemente seien dabei unter anderem fahrerlose Transportsysteme (AGV/AMR) sowie Cobots und Leichtbauroboter. Diese Systeme stellen nicht nur neue Herausforderungen an die Hardware, sondern auch an die Software, speziell wenn es um Themen wie Navigation, Sicherheit und das Erlernen von Abläufen geht, erklärt Nikolai Ensslen, CEO und Gründer von Synapticon.

Die große Hürde, die es zu nehmen gilt, ist nun für viele Hersteller, dass sie ihren Kunden Lösungen anbieten müssen, die preislich attraktiv und immer auf dem neuesten Stand der Technik sind. Die Unternehmen sollen also in der Lage sein, individuelle Steuerungssoftware für ihre Systeme schnell und kosteneffizient zu entwickeln.Deshalb wurde mit Motorcortex.io nun eine Innovation im Bereich Software as a Service (SaaS) vorgestellt. Sie ermöglicht es sehr leistungsfähige, zu 100 Prozent individuelle Robotersteuerungen komfortabel in der Cloud zu entwickeln, diese auf Steuerungen im Feld bereitzustellen und über einen digitalen Zwilling zu testen. In der Serienproduktion des Roboters respektive des Automatisierungsprodukts könne die individuelle Steuerungssoftware dann in Masse bereitgestellt und auch offline betrieben werden. Dafür können neben Industrie-PCs auch Embedded-Module bis hin zu einem Raspberry-Pi eingesetzt werden. Die Entwicklungszeit für anwenderspezifische Robotersteuerungen werde folglich stark verkürzt.

Zeit- und Kostenaufwand für

Erste Projekte mit Kunden zeigten, dass es Entwicklern mit Motorcortex.io in der Cloud gelingt, den Entwicklungsprozess von Software um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Zugleich sinken tatsächlich die Kosten für die Softwareentwicklung deutlich, weil die Software auf ein einfaches Lizenzmodell ohne zusätzliche Kosten für Wartung und Weiterentwicklung setzt. Hinzu kommt, dass die Hardware unabhängig ist. Deshalb bleibe es den Entwicklern freigestellt, welche Hardware-Komponenten sie für die Entwicklung ihrer Steuerungssoftware nutzten. Synapticon empfiehlt mit Blick auf eine maximale Effizienz dabei die Kombination der Motorcortex-Software mit den Somanet-Servoantrieben aus dem Motion-Control-Portfolio von Synapticon. Die Nutzung von Motorcortex sei so einfach wie das Einrichten einer primitiven Webseite. Mit etwas Konfigurationsarbeit und ein paar Zeilen Code könnten sich Entwickler von jedem Webbrowser aus direkt und sicher mit ihrer Maschine verbinden und schnell Daten austauschen.

Ensslen betont: „Motorcortex hat nicht den Anspruch, der eigenen Softwareentwicklung von Roboterherstellern oder innovativen Steuerungssystemen von Drittanbietern – etwa zum einfachen Teachen von Robotern oder für die Integration von Bildverarbeitung und KI – zuvor zu kommen oder diese zu ersetzen.“ Die Plattform soll vielmehr als solide Grundlage für die Branche dienen und die Entwickler in der Basis entlasten.

Das steckt hinter dem flexiblen Motorcortex-Konzept ...

Motorcortex umfasst generell ein passendes Paket an Apps respektive Templates und Tools zum Entwerfen, Steuern, Analysieren und Bereitstellen von industriellen Automatisierungsanwendungen. Dazu gehört etwa auch ein Widget für die einfache grafische Programmierung („no code“) von Robotern, was im Bereich der Cobots zum Standard wird, wie Synapticon registriert. Die Plattform für individuelle Roboter- und Maschinensteuerungen sei mit modernster Software implementiert, erfülle alle Anforderungen der Automatisierung der Zukunft und sei zugleich sehr leistungsfähig und nicht zuletzt skalierbar.

Das integrierte, auf Linux basierende und ressourcenoptimierte Betriebssystem bietet Echtzeitsteuerung von industrieller Hardware über Ethercat. Dazu gehören auf Synapticon-Somanet basierende Antriebsachsen. Auch eine sehr leistungsstarke Kommunikationsschicht für Anwendungen auf höherer Ebene ist mit an Bord, wie etwa eine Benutzeroberfläche oder Datenanalysetools. Motorcortex ermöglicht außerdem die Hochgeschwindigkeits-Streaming-Kommunikation direkt zum Webbrowser. Das funktioniere ohne Zwischenserver, was in der Industrie eine Wende darstelle. Es werde jetzt nämlich möglich, reaktionsschnelle Webanwendungen für eine extrem reibungslose Interaktion mit Maschinen zu erstellen. Das Ganze bietet offene APIs für alle wichtigen Programmiersprachen wie Javascript, Python und C++. Diese offene Architektur biete viel mehr Freiheiten als aktuelle industrielle Steuerungssysteme. So werden echte Industrie-4.0-Anwendungen mit nur wenigen Codezeilen möglich, wie Synapticon betont. Die Kommunikation mit umgebenden beziehungsweise höher liegenden Steuerungseinheiten wird durch OPC UA unterstützt.

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