Zweites Quartal 2024 Diese Industrieunternehmen bauen aktuell Stellen ab

Von Melanie Krauß 3 min Lesedauer

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Eine Vielzahl an Industrieunternehmen hat im zweiten Quartal 2024 angekündigt, Stellen abzubauen. Wir geben Ihnen einen Überblick, um welche Firmen es sich handelt.

Um Kosten zu sparen, setzen Industrieunternehmen unter anderem beim Personal den Rotstift an.(Bild:  Dragon Claws - stock.adobe.com)
Um Kosten zu sparen, setzen Industrieunternehmen unter anderem beim Personal den Rotstift an.
(Bild: Dragon Claws - stock.adobe.com)

April:

Unter Berufung auf Firmeninterna berichtete das „Handelsblatt“ im April, dass SAP im Rahmen seiner Umstrukturierung in Deutschland rund 2.600 Stellen abbauen wolle. Vorstandschef Christian Klein hatte bereits Ende Januar erklärt, dass weltweit rund 8.000 der insgesamt mehr als 105.000 Arbeitsplätze vom Konzernumbau betroffen seien. Ziel der Umstrukturierung sei es, sich stärker auf strategische Wachstumsfelder wie Künstliche Intelligenz zu konzentrieren. Bis Ende Mai haben sich beim Konzern bereits über 5.000 Angestellte freiwillig für das Stellenabbauprogramm und damit eines der Abfindungspakete gemeldet.

Mehr über die Hintergründe zum Stellenabbau und der Restrukturierung bei SAP lesen Sie hier:

Der Roboterbauer Kuka kann auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Nicht jedoch die Sparte „Systems“, die zum wiederholten Mal rote Zahlen schrieb. In der Konsequenz will das Unternehmen laut „Augsburger Allgemeine“ nun etwa die Hälfte der rund 500 Stellen des Bereichs für automatisierte Produktionsanlagen streichen. Dem Bericht zufolge sollen die Mitarbeiter zudem auf zehn Prozent ihres Gehalts verzichten.

Weitere Details dazu finden Sie hier:

1. Quartal 2024

Die Monate Januar bis März finden Sie hier.

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In einer E-Mail mit dem simplen Betreff „Reorg“ kündigte Tesla-CEO Elon Musk im April den Abbau von weltweit jeder zehnten Stelle beim E-Autobauer an. Auch die Gigafabrik in Grünheide blieb von diesen Stellenstreichungen nicht verschont: Im Werk in Brandenburg wurden insgesamt 400 feste Stellen abgebaut. Um Kündigungen zu vermeiden, hat Tesla ein Freiwilligenprogramm für Mitarbeiter in Leben gerufen. Darüber hinaus wurden 300 von 1.200 Leiharbeitern abgemeldet. Zunächst hatte es Gerüchte gegeben, dass in Deutschland rund 3.000 Stellen von dem Jobabbau betroffen sein würden.

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Mit VW kündigte im April ein weiterer Automobilhersteller einen größeren Stellenabbau in Deutschland an. Eine feste Anzahl an Stellen, die wegfallen sollen, wurde allerdings nicht genannt. Die „Wirtschaftswoche“ berichtete in diesem Zusammenhang jedoch von einem umfangreichen Abfindungsprogramm. Auch die Möglichkeiten zur Altersteilzeit sollen weiter ausgeweitet werden. Neben einem Einstellungsstopp trennte VW sich zuletzt von 900 Leiharbeitern, die im Werk in Hannover tätig gewesen waren. Hintergrund ist, dass die Produktion des Transporters T6.1 im Juni dort ihr Ende fand.

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Nach Thyssenkrupp Steel kündigte im April auch der Werkstoffhändler Thyssenkrupp Schulte einen Stellenabbau an. Grund dafür seien Veränderungen bei der Nachfrage, die eine Umstrukturierung nötig machen würden. Von den rund 2.300 Vollzeitstellen will das Unternehmen rund 450 streichen – also knapp jede fünfte Stelle. Auch Standorte sollen geschlossen werden.

Ausführlichere Informationen zum Thema erhalten Sie hier:

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