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Industry-Cockpit

Industry-Cockpit macht fit für individuelle Kundenwünsche

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Automatisierte Anpassung für ein dynamisches Prozessmonitoring

Wenn er Veränderungen an den Prozessen vornimmt, die seiner Verantwortung unterliegen, passt sich das Cockpit bei allen davon beeinflussten Prozessen automatisiert an. Auf diese Weise wird eine transparente Kommunikation und Darstellung der bevorstehenden Aufgaben sowie ein dynamisches Prozessmonitoring gewährleistet. Praktisch funktioniert das so: Im ersten Schritt wird mithilfe eines Prozessmanagement-Clients ein kundenindividuelles Prozessmodell aus vordefinierten Prozessmodulen erstellt. Mit wenigen Klicks sind damit die Informationswege innerhalb der Fertigung definiert. Gleichzeitig wird damit auch die Visualisierung in den dynamischen Cockpits bestimmt. Dazu werden auf Basis der Prozessmodule die abzubildenden Informationen und deren Darstellung mithilfe eines Auswertungsgenerators einmalig definiert.

Prozessmodule können mit Arbeitsplan-Containern verbunden werden

Neben den Auswirkungen der Kundenanforderungen auf die administrative Prozessebene ergeben sich Anforderungen an die technischen Prozesse, die in den Geschäftsprozessmodellen nicht berücksichtigt werden. Um auch dabei die Durchgängigkeit zu gewährleisten, ist der Prozessmanagement-Client mit dem MES-System verbunden.

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Die Prozessmodule des Produktflusses können an dieser Stelle mit so genannten Arbeitsplan-Containern verbunden werden, die die einzelnen spezifischen Arbeitsfolgen zur Fertigung einer Komponente enthalten und über die Prozesslogik zu Gesamtarbeitsplänen zusammengesetzt werden.

Ein Beispiel: Ein großer Fahrradhersteller erhält von Kunden vermehrt Anfragen, kundeneigene Fahrradkomponenten in ein neues Rad zu integrieren. Vor allem Fahrradrahmen werden, als Ausdruck eines wachsenden Umweltbewusstseins, gern wiederverwendet. Wünscht ein Kunde erstmalig die Verwendung eines vorhandenen Rahmens, wird zunächst ein Prozessmodul 'Kundenrahmen vorbereiten' erstellt. Dieses Modul ersetzt im Prozessablauf das Modul 'Rahmen fertigen'.

Im nächsten Schritt wird aus dem Modell im MES-System ein neuer Arbeitsplan-Container erzeugt. Dieser wird durch die Arbeitsplanung mit den entsprechenden Arbeitsschritten – Rahmen vermessen und Qualität der Schweißnähte prüfen – sowie Informationen für die Fertigung versehen. Damit steht der Container für den Gesamtarbeitsplan und die Cockpit-Konfiguration zur Verfügung.

Die Monitoringkomponenten für das Prozessmodul 'Kundenrahmen vorbereiten' werden über den Auswertungsgenerator definiert und ihre Anzeigeposition im Cockpit bestimmt. Gleichzeitig kann über die Zuweisung von Rollen zu einzelnen Informationselementen eine gefilterte Weitergabe an die administrative Prozessebene gewährleistet werden. Wird der referenzierte Auftrag in der Fertigung etwa durch einen Barcode-Scan gestartet, ändert sich die Cockpitdarstellung für den Auftrag automatisch.

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