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Neue Konzepte für Werkzeugmaschinen Ingenieurskunst auf höchstes Niveau gehoben

| Redakteur: Carmen Kural

Ein Maschinenbauer präsentiert seine Kompetenzen, die in einem Netzwerk von Partnern gewachsen sind und intern herangebildet werden.

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Die interne Engineering-Kompetenz des Unternehmens setzt sich aus Know-how aus mehreren Abteilungen zusammen.
Die interne Engineering-Kompetenz des Unternehmens setzt sich aus Know-how aus mehreren Abteilungen zusammen.
(Bild: Gebr. Heller Maschinenfabrik)

Im laufenden Jahr 2019 leben und arbeiten die Maschinenbauer der Heller-Gruppe hauptsächlich auf Höhepunkte hin. Das haben sie Hermann Heller zu verdanken, der 1894 – vor 125 Jahren – als junger Mann von 25 Jahren ein Handelsgeschäft sowie eine Fabrikation für Uhrmacherwerkzeug in Nürtingen eröffnete.

Es war die Geburtsstunde des heutigen Familienunternehmens, das dem Jubiläumsjahr bereits am 6. Juli mit einem großen Jubiläumstag gedacht hat und das vom Stadtmuseum Nürtingen mit einer Sonderausstellung gewürdigt wird. Sie steht unter dem Motto „Beim Heller g’lernt“ und läuft noch bis zum 11. Oktober.

Auch die EMO Hannover ist in diesem Jubiläumsjahr ein besonderes Ereignis und ein Anlass, die Kompetenzen des Unternehmens herauszustellen. Diese „Ingenieurskunst auf höchstem Niveau“, wie es bei Heller heißt, ist in einem Netzwerk von Lieferanten und Kunden gewachsen und wird vor allem intern herangebildet. „Die Engineering-Kompetenz zur Bewertung der richtigen Automationslösung erstreckt sich über mehrere Abteilungen aus den Bereichen Mechanik, Fluidik, Elektrik; Hard- und Software“, sagt Jochen Kern, Bereichsleiter Application Industrial bei Heller.

Die Hellersche „Ingenieurskunst“ materialisieren sich in der Halle 12, Stand C83, in drei Maschinen:

  • in einem 5-Achs-Fräs-Drehzentrum des Typs CP 6000, das unter anderem mithilfe einer extrem steifen Schwenkkopfgeometrie eine „nahezu einzigartige Zerspanungsleistung“ erreichen soll,
  • in einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum des Typs HF 3500, das wie die gesamte HF-Baureihe mit einem neuen Operation Interface mit Touchscreen ausgestattet ist,
  • und einem 4-Achs-Bearbeitungszentrum des Typs H 2000, das als zuverlässiges Leistungspaket für Serien und Grenzbereiche vorgestellt wird.

Als Rahmenthemen werden Möglichkeiten zur Digitalisierung und Automatisierung in den Blick genommen. Die konventionellen Potenziale für Produktivitätssteigerungen bei Werkzeugmaschinen gelten als nahezu ausgeschöpft. Neue Impulse soll nun das Konzept „Heller-4-Industry“ geben, das ergänzende Maschinenfunktionalitäten, Dienstleistungen „on demand“ und erweiterte Servicelösungen umfasst und digitale Lösungsansätze mit der Fertigungsrealität von Kunden verknüpft.

Gebr. Heller auf der EMO Hannover 2019: Halle 12, Stand C83

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