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Segula Deutschland beantragt Insolvenz

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Die Segula Technologies GmbH beantragt eine Insolvenz in Eigenverwaltung. 500 Jobs sind am Traditionsstandort Rüsselsheim bedroht.

Motorenprüfstand bei Segula in Rüsselsheim. Die Einrichtung stammt aus der Zeit, als Opel noch zu GM gehörte.(Bild:  OLIVER ROESLER/Segula)
Motorenprüfstand bei Segula in Rüsselsheim. Die Einrichtung stammt aus der Zeit, als Opel noch zu GM gehörte.
(Bild: OLIVER ROESLER/Segula)

Die Segula Technologies GmbH in Rüsselsheim hat beim Amtsgericht Darmstadt einen Antrag auf Eigenverwaltung gestellt. Darüber berichtet die Frankfurter Rundschau und beruft sich auf die Lokalzeitung Main-Spitze. Das Unternehmen hat zu diesem Vorgang keine Mitteilung; bei Bild.de wird die Unternehmenssprecherin zitiert: „Um einen geordneten und sicheren Restrukturierungsprozess zu ermöglichen, hat die Gesellschaft Segula Technologies GmbH zum 9. Juli die Durchführung eines Eigenverwaltungsverfahrens beantragt.“

Etwa 500 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen. Welche Auswirkungen die Insolvenz auf sie haben wird, bleibt ungewiss. Bereits im November und Dezember 2023 meldete Segula für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit an, berichtete die Main-Spitze. 2019 übernahm die deutsche Tochtergesellschaft des französischen Entwicklungsdienstleisters etwa 700 Beschäftigte aus dem Opel-Entwicklungszentrum. Ursprünglich sollte Segula 2.000 Stellen schaffen, konnte jedoch nie die dafür notwendigen Aufträge akquirieren.

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