Nachhaltigkeitsmanagement

Integration von Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategie

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Du Pont investiert seit den 1930er-Jahren in Umweltschutz

Wir haben bereits in den 1930er-Jahren in die Reduzierung unserer Umweltbelastung investiert. Damals veröffentlichte das Unternehmen eine erste Stellungnahme zur Umweltverantwortung. Wenn ein Unternehmen seine Umweltbelastung anhaltend reduzieren will, ist das Engagement der Mitarbeiter einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Dafür ist eine starke Unternehmenskultur unablässig. Die freiwillige oder zielorientierte Müllreduzierung ist um ein Mehrfaches günstiger als Arbeit, die sich nur nach den Vorgaben der Regulierungsbehörden richtet. Doch die erforderlichen Veränderungen in der Unternehmenskultur sind nicht leicht herbeizuführen.

Unternehmen sind häufig große, eingefahrene Organisationen, die über Jahrzehnte hinweg mit einer etablierten Unternehmenskultur gut gefahren sind. Sie verfolgen vielleicht eine Vision für Nachhaltigkeit, doch es erfordert viel Zeit und Energie, diese auch tatsächlich in die Kultur einzubetten und Verhaltensweisen zu ändern.

Verantwortung kombiniert mit reduzierter Umweltbelastung

Du Pont arbeitet mit einem Planungs- und Ressourcenmanagementsystem, das Produktverantwortung und die Reduzierung der Umweltbelastung mit der Geschäftsplanung verbindet. Dieses Managementsystem wird von Unternehmenszielen gesteuert und strebt die Verbesserung der Umwelt- und Sozialleistung an. Es legt Prioritäten fest, hilft bei der Wahl von Alternativen, bestimmt unternehmensweit Ressourcen und teilt sie zu, identifiziert Möglichkeiten für Synergien und misst den Fortschritt im Hinblick auf Ziele und Vorgaben (siehe Abbildung 2).

Du Pont setzt bei der Entwicklung eines effektiven Plans für das Nachhaltigkeitsmanagement auf fünf Schritte:

  • 1. Aufbau eines Wirtschaftsmodells für Nachhaltigkeit
  • 2. Verstehen der Auswirkungen entscheidender Faktoren
  • 3. Einbindung von Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategie und -ziele
  • 4. Management der Risiken, Reduzierung der Kosten und Steigerung des Stakeholder Values
  • 5. Entwicklung von Kompetenzen und Unterstützung einer kulturellen Veränderung hin zur Nachhaltigkeit

Das Unternehmen prüft außerdem seine Wertschöpfungskette, um schadhafte Materialeinsätze und Produkte zu reduzieren und zugleich über die Unternehmensnetzwerke und Geografien hinweg das Gute zu maximieren. Das Gute und das Schlechte lassen sich durch fünf Elemente definieren, die in der Regel den Grad der Nachhaltigkeit der Firma bestimmen:

  • Umweltauswirkungen von Müll
  • Luftemissionen (mit einem Schwerpunkt auf Treibhausgasen)
  • Energienutzung
  • grundlegende Menschenrechte
  • Wasser

Sie allesamt mit dem Ziel, die Ausschöpfung der Ressourcen über die Wertekette und Nutzungsdauer hinweg zu verringern oder zu vermeiden.

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