Fluidtechnik Integrierte Sicherheitsfunktionen nach EN ISO 13849 senken die Kosten in der Hydraulik
Die Revision der EN ISO 13849 forciert die Entwicklung verbesserter Sicherheitskonzepte für moderne geregelte hydraulische Antriebe. Basis dafür sind die analytische Redundanz, die Nutzung etablierter Diagnosemethoden und die Funktionsintegration, um spätere Zusatzkosten zu vermeiden.
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Aufgrund der europäischen Maschinenrichtlinie wurde innerhalb der EU ein einheitlicher und hoher Sicherheitsstandard geschaffen. Mit ihrer Umsetzung in nationales Recht werden die Maschinenhersteller zur Einhaltung grundlegender Schutzziele verpflichtet.
DIN EN 954 beinhaltete keine Softwareanforderungen
Eine überdurchschnittliche Zunahme der programmierbaren elektronischen Signalverarbeitung kennzeichnet die Entwicklung geregelter fluidtechnischer Antriebe. Die sicherheitstechnische Bewertung derartiger mechatronischer Systeme wurde noch im vergangenen Jahr anhand der Normen DIN EN 954 [1] und IEC 61508 [2] durchgeführt. Diese Sicherheitsanforderungen, die sich aus der Risikobewertung der Maschine ergaben, führte bei dem deterministischen Ansatz der DIN EN 954 unmittelbar zur Einordnung in eine Kategorie, welche die Sicherheitsstruktur vorschrieb.
Diese Norm war zwar grundsätzlich technologieunabhängig, beinhaltete jedoch keine Softwareanforderungen. Bei elektrischen, elektronischen und programmierbaren elektronischen Komponenten der Maschinensteuerung war es deshalb erforderlich, sich der IEC 61508 zu bedienen. Die Überlappung der beiden Normenwelten mit ihren unterschiedlichen sicherheitstechnischen Ansätzen war für den Anwender unbefriedigend und mit Mehraufwand verbunden.
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