Packende Angelegenheiten

Das sind die Jakob-Highlights der letzten Monate

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Hydromechanische Federspannzylinder punkten

Die hydromechanischen Federspannzylinder (ZSF) von Jakob Antriebstechnik werden als robuste und zuverlässige Spannmittel für verschiedene Anwendungsbereiche in der Industrie beschrieben. Sie eigneten sich ideal für Situationen, in denen bewegliche Maschinenteile nur zeitweise fixiert werden müssten. Man denke an den Vorrichtungsbau oder an die Werkstück- und Werkzeugklemmung. Die Jakob-Federspannsysteme arbeiten mit einer Kombination aus mechanischen und hydraulischen Prinzipien. Die Spannkraft wird mechanisch durch vorgespannte Tellerfedern erzeugt, während die Hydraulik lediglich für das Lösen des Systems zuständig ist, um den Zuganker oder Druckbolzen freizugeben. So bleibt laut Jakob die Spannkraft unabhängig von Öldruck oder Leckageverlusten konstant hoch, was die Betriebssicherheit erhöht. Auf diese Weise wird auch der Druck- oder Zugkolben abwechselnd durch das Tellerfederpaket oder den Hydraulikdruck beeinflusst. Mit steigendem Öldruck komprimiert sich das Federpaket und erhöht die Federkraft, bis die gewünschte Klemmkraft erreicht ist. Zur Freigabe ist dann ein höherer Hydraulikdruck erforderlich, der proportional zum Lösehub ist, wie die Spannmittelexperten aus Kleinwallstadt berichten. Ein weiterer Vorteil sei, dass der Einstelldruck nur bei der Erstmontage für die Feinjustierung der Kraft benötigt werde. Im normalen Betriebszyklus werden die Zylinder entweder ohne Druck oder mit einem Lösedruck betrieben, wie es weiter heißt.

Bei Federspannzylindern wird in der Gewindebohrung des Zugkolbens ein Spanndorn oder Zuganker eingeschraubt und gesichert (auf Anfrage 1-stückig beziehungsweise auch mit Sondergewinde lieferbar). Für den Betrieb ist lediglich ein Hydraulikaggregat erforderlich, das mit einem Manometer, einem Druckbegrenzungsventil, einem Schaltmagnetventil und einem Druckschaltgerät ausgestattet sein sollte, so die Empfehlung. Die ZSF-Systeme von Jakob bieten demnach zahlreiche Vorteile – darunter kurze Betriebszeiten des Hydraulikaggregats, niedrige Anschaffungskosten, erhöhte Betriebssicherheit, vielseitige Anwendungsbereiche und eine einfache Bedienung.

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Der diesjährige Neuzugang bei Kraftspannmuttern

Das Durchgangsgewinde der neueste MDA-Version von Jakob Antriebstechnik ermöglicht in Verbindung mit in ihrer Länge variablen T-Nut-Schrauben beziehungsweise Spannbolzen die sehr flexible Anwendung mit unterschiedlichen Spannhöhen respektive Werkzeugdicken, heißt es aus Kleinwallstadt. Ihr Innenleben kann durch ein, wie betont wird, robustes Zahnradgetriebe mit spezieller Gleitlagerung das manuelle Anzugsmoment sehr einfach vervielfachen. Die selbst hemmende Mechanik garantiere dabei maximale Betriebssicherheit. Eine lange Lebensdauer verspricht die Ausführung aus Vergütungsstahl mit vor Korrosion schützender Oberflächenbeschichtung. Prüfungen im Dauertest bestätigen laut Hersteller diese Erwartungen. Denn so wurden die Kraftspannmuttern auf einem speziellen Prüfstand erfolgreich einer Dauerbelastung bis 10.000 Lastwechseln unterzogen. Die MDA stehen dabei für Gewindegrößen von M12 bis M48 zur Verfügung und können bis zu 180 Kilonewton Spannkraft aufbringen. Die Einsatzgebiete erstreckten sich über alle Felder des Maschinenbaus, in denen hohe Spannkräfte gefragt seien: Beispielsweise das Spannen von Press- und Stanzwerkzeugen oder die Werkstückklemmung bei der spanenden Bearbeitung. Die Kraftspannmutter MDA ist dafür laut Jakob ein sicheres, wirtschaftliches und exaktes Spannsystem. Unter normalen Betriebsbedingungen sind die MDA übrigens wartungsfrei und bis 200 °C einsetzbar. In Sonderausführungen sogar bis 400 °C.

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