Hommel Japan-Katastrophe verschont Okuma und Nakamura-Tome

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Werkzeugmaschinenhersteller Okuma und Nakamura-Tome wurden von den Katastrophen in Japan verschont. Die Produktion und auch die Auslieferung von Maschinen sowie Ersatzteilen laufen normal weiter, wie die Hommel-Gruppe mitteilt. Sicherheitsvorkehrungen in den Fabriken sowie Hommel-eigene Kontrollen sollen radioaktive Gefährdungen ausschließen.

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Für Maschinen von Okuma und Nakamura-Tome bleiben Ersatzteile weiterhin lieferbar. (Bild: Klaus Hennecke)
Für Maschinen von Okuma und Nakamura-Tome bleiben Ersatzteile weiterhin lieferbar. (Bild: Klaus Hennecke)

Bestätigt ist laut Hommel-Mitteilung, dass insbesondere die Hersteller im Süden der Hauptinsel Honshū das Erdbeben schadlos überstanden haben. Zudem ist eine radioaktive Belastung nicht zu befürchten. So sind zum Beispiel die Werke von Okuma in Nagoya rund 700 km vom Katastrophengebiet entfernt, das Nakamura-Werk in Ishikawa 600 km.

Produktion und Ersatzteilversorgung laufen bei Okuma und Nakamura-Tome

Gisbert Krause, Geschäftsführer der Hommel Gruppe, erläutert: „Wir stehen natürlich in ständigem Kontakt mit unseren beiden japanischen Lieferwerken. Die Mitarbeiter und die Fabriken von Okuma und Nakamura sind ohne Schäden. Es gibt in der Region auch keine elektrischen Ausfälle. Die Produktion läuft.“ Darüber hinaus seien der Flughafen und Hafen von Nagoya voll in Betrieb.

Mit Engpässen bei der Ersatzteilversorgung sei auch nicht zu rechnen, da das europäische Okuma-Ersatzteillager, das europäische Nakamura-Ersatzteillager und das Hommel-Ersatzteillager in Köln gut ausgestattet seien.

Radioaktivität wird bei Produkten von Okuma und Nakamura-Tome geprüft

Auch zum Angstthema radioaktiver Belastungen hat Krause positive Nachrichten: „Unsere Lieferwerke sind sensibilisiert und prüfen direkt vor Ort permanent, ob es unnatürliche Strahlenbelastungen gibt. Darüber hinaus haben wir direkt nach dem AKW-Unfall mehrere Geigerzähler angeschafft. Wir prüfen damit jede Maschine und Komponente, die seit Beginn der Katastrophe auf den Weg nach Deutschland gebracht wurde.“

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