Grüner Bonus! Jungheinrich forstet Brasiliens Regenwald auf

Redakteur: Peter Königsreuther

Für jeden Jungheinrich-Elektrostapler, der einen mit Diesel oder Treibgas betriebenen ersetzt, pflanzt Jungheinrich nun 20 Bäume im Atlantischen Regenwald.

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Grüne Logistik! Das heißt, 20 Bäume pro Elektrostapler, denn Jungheinrich unterstützt die Wiederaufforstung in Brasilien, wie jetzt bekannt gemacht wurde.
Grüne Logistik! Das heißt, 20 Bäume pro Elektrostapler, denn Jungheinrich unterstützt die Wiederaufforstung in Brasilien, wie jetzt bekannt gemacht wurde.
(Bild: Jungheinrich)

Seit 20 Jahren ist Jungheinrich mit einer Vertriebsniederlassung in Brasilien vertreten. Sein Jubiläum feiert der Intralogistikexperte auch unter dem Motto „Die Umwelt gewinnt doppelt“. Denn damit das Unternehmen den verstärkten Einzug von Elektrostaplern (EFG) in die Logistikwelt. Für jeden verkauften oder vermieteten EFG, der einen Diesel- oder Treibgasstapler im Lager ersetzt, werden demnach 20 Bäume im Atlantischen Regenwald an der Ostküste Brasiliens gepflanzt. Diese Baumpflanzaktion gelte für alle verbrennungsmotorischen Stapler, die gegen einen Jungheinrich-EFG der Baureihen 1, 2, 3, 4 und 5 ausgetauscht würden, erklärt das Unternehmen.

Jungheinrich erklärt, dass ein Hintergrund der Aktion die Tatsache ist, dass heute noch relativ viele Diesel- und Treibgasstapler auf dem brasilianischen Markt ihren Dienst verrichten. Während in Europa der Anteil verbrennungsmotorischer Stapler aktuell nur noch 18 Prozent ausmache, seien es in Brasilien noch rund 50 Prozent.

Elektrostapler plus Baum ergibt zweifache CO2-Reduktion

Mit seiner Aktion will Jungheinrich seine Kunden in Brasilien folglich auf ihrem Weg zu einer grünen Intralogistik unterstützen und nicht zuletzt beweisen, dass Elektrostapler genauso produktiv und auch noch nachhaltiger sind, als die Verbrennertypen. Wer also mitmacht, spart CO2-Emissionen durch den Wechsel vom Verbrenner- auf den E-Stapler. Denn ein E-Stapler, der zum Beispiel mit Lithium-Ionen-Batterie betrieben wird, emittiert durchschnittlich bis zu 52 Prozent weniger Treibhausgas als zum Beispiel ein mit Dieselmotor betriebener. Und nicht zuletzt nimmt jeder gepflanzte Baum auch noch CO2 auf.

Bei den Setzlingen handle es sich um einheimische Arten von lokalen Erzeugern. Die Pflanzung erfolgt gemeinsam mit Copaiba Environmental Association, einer brasilianischen Umweltorganisation, die auf Wiederaufforstung spezialisiert ist, wie Jungheinrich anmerkt. Das ist, wie es abschließend heißt, aber nicht die einzige Aktion dieser Art: So wurden 2020 zum Beispiel in Mumbai mehr als tausend Bäume und mehr als 45 einheimische Baumarten gepflanzt.

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