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Können Sie etwas mehr zu den Werkzeugen zur Verzahnung sagen?
Grimm: Kennametal hat etwa vor einem Jahr mit der Herstellung von Zahnform-, Vor- und Fertigfräsern für Innen- und Außenverzahnungen sowie von Wälzfräsern mit Hartmetall-Wendeschneidplatten begonnen. Unsere Werkzeuge decken den Modulbereich von 6 bis 36 mm ab. Durch innovative Schneidstoffe und die Konstruktion der Werkzeuge sowie Wendeplatten ist es uns gelungen, die Bearbeitungszeiten bei unseren Kunden zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Die Wälzfräser und Schlichtwerkzeuge sind so ausgelegt, dass Bearbeitungszeiten bei nachgelagerten Schleifoperationen minimiert und somit weitere Kosten für unsere Kunden eingespart werden.
Welche Anforderungen stellt die Windenergiebranche an Zerspanungswerkzeuge?
Grimm: Die Kunden im Windenergiebereich haben in der Regel Auftragsreichweiten von zwölf Monaten und mehr. Jedes Werkzeug, das ihnen hilft, die Bearbeitungszeit zu verringern und die Ausbringung zu erhöhen bei gleichzeitiger Verringerung der Kosten je Bauteil, wird gern angenommen. Genau hier setzen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen an.
Wo sehen Sie die Stärken von Kennametal im Windkraftbereich?
Grimm: Unser modulares Bohrsystem KSEM Plus wurde speziell für Anwendungen in der Windenergie entwickelt. Mit Hilfe dieses Werkzeugs gelang es, beim Bohren von Lagerringen und Gehäusen die Bearbeitungszeit im Vergleich zum Wettbewerb um 50% zu reduzieren, das ergibt mehrere hundert Stunden Maschinenkapazität im Jahr. Nicht zu vergessen unsere neue Generation von Drehsorten, das Programm Beyond. Ich sehe jeden Tag Versuchsberichte über Einsparungen für unsere Kunden, die durch den Einsatz von Beyond-Wendeschneidplatten bei der Bearbeitung von Lagerringen, Wellen und Zahnrädern erreicht werden.
Sehen Sie hier zukünftig weiteres Wachstumspotenzial für Kennametal?
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