Drehmaschine

Klassische Drehmaschine halbiert Bearbeitungszeit

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Der erste Span löste Begeisterung aus

Nach kurzer Zeit stand die neue Drehmaschine bei Rulmeca im Werk. „Vorab führten wir die Maschinenabnahme im Werk bei Niles-Simmons in Chemnitz durch und waren regelrecht begeistert, als der erste Span genommen wurde. Die Oberflächen sahen unglaublich gut aus“, erinnert sich Selent zurück. Mit dem Wettbewerber konnte diese Qualität nicht erreicht werden.

Auch die Bearbeitungszeiten wurden um mehr als die Hälfte reduziert. „Mit Niles-Simmons hat alles auf Anhieb gepasst. Vor allem bei der Erstellung des optimalen Bearbeitungsprogramms war die Kombination unserer gemeinsamen Zusammenarbeit äußerst erfolgreich. Rulmeca lieferte eigene Erfahrungswerte und Anforderungen und Niles-Simmons rundete es mit einem Gesamtprogramm für eine effiziente Zerspanung ab“, so Selent weiter.

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Im Vorfeld gab es oft Probleme bei der Fertigung der Trommelmotormäntel, einem sehr anspruchsvollen Teil, in das später ein Getriebe und Elektromotor verbaut werden. Mit der neuen Maschine kam bei Rulmeca nun wieder die Laufruhe in die Fertigung. „Seitdem haben wir keine Probleme mehr mit den Lieferzeiten, können schnell und flexibel unsere Bauteile bearbeiten und konnten sogar die Bearbeitungszeiten um mehr als die Hälfte reduzieren“, erzählt Selent.

Im Vergleich zur vorherigen Technik erreicht Rulmeca bessere Oberflächen und konnte somit auch die Qualität steigern. Die Drehmaschine ist einschichtig, teilweise auch zweischichtig im Einsatz und bearbeitet Werkstücke mit einem Durchmesser von 220 mm. Wobei die Werkstücklängen variieren und immer kundenspezifisch angefertigt werden. Die gesamte Bearbeitung erfolgt so zuverlässig und präzise, dass Rulmeca mit dieser CNC-Drehmaschine ab dem ersten Moment seine Kapazitäten erweitern konnte.

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Mag. Victoria Sonnenberg

Mag. Victoria Sonnenberg

Redakteurin MM MaschinenMarkt, MM MaschinenMarkt