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Sensortechnik Kleine Farbunterschiede schnell detektieren

| Redakteur: Udo Schnell

Der neue Farberkennungssensor Color-Sensor CFO200 ist laut Micro-Epsilon präziser, schneller und mit höherer Lichtleistung als die bisherigen Modelle. Er verfügt außerdem über einen größeren Farbspeicher und zusätzliche Anschlüssen. Bei einer Messfrequenz von 20 kHz lassen sich 320 Farben in 254 Farbgruppen mit höchster Farbgenauigkeit detektieren.

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Micro-Epsilon hat die Palette seiner Farbsensoren um das Modell Color-Sensor CFO200 für dynamische Messaufgaben ergänzt.
Micro-Epsilon hat die Palette seiner Farbsensoren um das Modell Color-Sensor CFO200 für dynamische Messaufgaben ergänzt.
(Bild: Micro Epsilon)

Sensorik – us. Die Farbsensoren von Micro-Epsilon wurden um das neue Modell Color-Sensor CFO200 erweitert, das mit einer Messfrequenz von 20 kHz für dynamische Messaufgaben geeignet ist. Des Weiteren bietet der Farbsensor den Angaben zufolge mit 220 Lumen eine enorme Lichtleistung. Zudem stehen 8 digitale Ausgänge zur Verfügung.

Aufgrund der sehr guten Reproduzierbarkeit von ∆E ≤ 0,3 sind auch feinste Farbabstufungen zuverlässig erkennbar, heißt es weiter. Auch die Unterscheidung dunkler Farben wie Schwarz, Grau oder Dunkelblau ist möglich, beispielsweise die Messung der Grauabstufungen von Beton- und Pflastersteinen. In der Automobilindustrie kann unter anderem der Farbumschlag beim Galvanisieren bestimmt und die Maschine beim erreichten Sollwert gestoppt werden.

Bei Material- und Beschichtungsunterscheidungen wird der CFO200 ebenfalls eingesetzt, denn der Sensor erkennt zuverlässig den geringen Farbunterschied zwischen Edelstahl und Zinn und Messing und Gold.

Wie Micro-Epsilon ausführt, erkennen die Farbsensoren Color-Sensor CFO100 und CFO200 alle Farben beispielsweise in der Lackiertechnik, Automatisierungstechnik, Verpackungstechnik, Qualitätskontrolle, Oberflächenbeschriftung oder Drucktechnik.

Die Sensoren können mit dem innovativen Webinterface von Micro-Epsilon angesprochen werden, welches eine einfache Bedienung ermöglicht. Über einen PC lassen sich Sensordaten grafisch abfragen und viele Einstellungen bedienerfreundlich vornehmen. Unter anderem besteht die Möglichkeit Anpassungen für Farbgruppen einzustellen oder Toleranzräume für jede Farbe zu bestimmen. Auch das Einlernen der Farben kann über das Webinterface erfolgen.

Die Ethernet-Schnittstelle ermöglicht, wie Micro-Epsilon ausführt, die Einbindung in moderne Industrieumgebungen und ermöglicht die Protokollierung der Farbwerte sowie die Steuerung der Produktionsregelung. Beleuchtung und Messung erfolgen über einen Lichtwellenleiter, der mehrere große Vorteile mit sich bringt. So kann der Sensor aufgrund seines kompakten Messkopfes auch bei geringem Bauraum eingebunden werden. Außerdem stehen für unterschiedliche Messaufgaben zahlreiche Messköpfe zur Verfügung und lassen kundenbezogene Anpassungen zu.

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