Digitaler Wandel in der Zerspanung KMU, was nu? Ein kleiner Wegweiser durch den Digitalisierungsdschungel

Autor / Redakteur: Thomas Götz und Andreas Gebhardt / Peter Königsreuther

Der digitale Wandel wird auch die Zerspanungsbranche umkrempeln, aber zu Vorteil gereichen, wenn man alles richtig macht. Lesen Sie hier, was man dazu wissen muss. Zwei Forscher vom Fraunhofer IPA reden Tacheles.

Cyber-physische Systeme und die intelligente Vernetzung der Fertigungsanlagen und Logistiksysteme bilden die Grundlage der Smart Factory, die sich im Idealfall ohne menschliches Eingreifen autonom organisiert. Das beunruhigt zwar viele, hat aber eher seine Vorteile, sagen die Experten.
Cyber-physische Systeme und die intelligente Vernetzung der Fertigungsanlagen und Logistiksysteme bilden die Grundlage der Smart Factory, die sich im Idealfall ohne menschliches Eingreifen autonom organisiert. Das beunruhigt zwar viele, hat aber eher seine Vorteile, sagen die Experten.
(Bild: Universität Stuttgart IFF / Fraunohfer IPA / R. Bez)

Die zerspanende Industrie sieht sich seit Jahren mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert wie beispielsweise dem Fachkräftemangel, disruptiven Technologien, dem Problem der Rohstoffversorgung sowie dem Wettbewerbsdruck aus Niedriglohnländern. Deshalb müssen die zumeist klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Zerspanungsbranche einen umfassenden Strukturwandel mitgestalten, der über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen fertigenden Gewerbes entscheidet. Dieser heißt „Digitalisierung im Rahmen der Industrie 4.0“.

Hersteller und Anwender von Zerspanungswerkzeugen suchen im Zuge dessen verstärkt nach digitalen Lösungen rund um ihr Schaffensfeld, wobei einer großen Anzahl von KMU des zerspanenden Gewerbes häufig noch eine genaue Vorstellung fehlt, welche Entwicklungsschritte sie auf dem Weg der digitalen Transformation gehen müssen.