Auf die Kette gekriegt! KNDS-Kampfpanzer Capint könnte noch vor MGCS losrollen

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Der Rüstungskonzern KNDS hat einen neuen Kampfpanzer präsentiert, der Frankreichs Leclerc-Panzer ablösen könne, noch bevor das deutsch-französische Panzerprojekt MGCS beendet sei ...

Was man hier sieht, ist eine Kampfpanzer-Zwischenlösung für Frankreich – genannt Capint. Er soll, bevor der Kampfpanzer aus dem deutsch-französischen MGCS-Projekt wirklich parat steht, den Leclerc ablösen, den Frankreich will und kann auf den Panzer der Zukunft nicht lange warten.(Bild:  dpa / W. v. Dewitz)
Was man hier sieht, ist eine Kampfpanzer-Zwischenlösung für Frankreich – genannt Capint. Er soll, bevor der Kampfpanzer aus dem deutsch-französischen MGCS-Projekt wirklich parat steht, den Leclerc ablösen, den Frankreich will und kann auf den Panzer der Zukunft nicht lange warten.
(Bild: dpa / W. v. Dewitz)

Der sogenannte Capint-Kampfpanzer von KNDS (Fusion von Krauss-Maffei-Wegmann und Nexter), der jetzt im Rahmen der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris enthüllt wurde, ist ein französisches Projekt, das darauf abzielt, die Fähigkeiten der französischen Armee im Bereich der Kampfpanzer zu stärken und den Weg für das MGCS-Projekt (Main Ground Combat System) zu ebnen. Das teilte KNDS bei der Vorstellung des Panzers jedenfalls mit. Denn nach dem Aus des geplanten deutsch-französischen Kampfflugzeugs FCAS werden Stimmen laut, die sagen, dass nun auch das gemeinsame Panzerprojekt scheitern könnte, denn Frankreich verringert das Budget. Das Ganze zielt bekanntlich darauf ab, bis 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc zu ersetzen.

Frankreich benötigt eine Kampfpanzer-Zwischenlösung

Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin begründete das Interesse an Capint-Zwischenlösung mit den Verzögerungen beim MGCS-Projekt. Der Panzer der Zukunft habe sich demnach um satte zehn Jahre verzögert. So lange könne Frankreich nicht abwarten. Das Zwischenmodell wird aber dennoch ein neu konzipierter Panzer mit hoher Vernetzung sein, wie es weiter heißt. Die Arbeiten daran seien im Militärprogrammgesetz verankert und würden daraus finanziert. Als Zwischenlösung bis zum Start des MGCS hatten die von deutscher Seite beteiligten Unternehmen Rheinmetall und KNDS auch Deutschland bereits die Entwicklung eines neuen Kampfpanzers angeschoben, der von der Militärfachpresse inoffiziell Leopard 3 genannt wird.

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