Titan-Druck unter Kontrolle Mit der Arctitan von Gefertec gelingt der 3D-Druck von Titanbauteilen

Quelle: Gefertec 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Gefertec hat mit der Arctitan ein WAAM-System (WAAM = Wire Arc Additive Manufacturing) für die additive Titanverarbeitung entwickelt ...

Was man hier erblickt, ist das innovative WAAM-System namens Arctitan von Gefertec. Mit ihr kann man endlich hochwertige Titanbauteile mit konstanten Prozessbedingungen additiv fertigen, wie der Hersteller verspricht.(Bild:  Gefertec)
Was man hier erblickt, ist das innovative WAAM-System namens Arctitan von Gefertec. Mit ihr kann man endlich hochwertige Titanbauteile mit konstanten Prozessbedingungen additiv fertigen, wie der Hersteller verspricht.
(Bild: Gefertec)

Mit der Arctitan präsentiert Gefertec ein neues System für die additive Fertigung von Titanbauteilen, wie es heißt. Die Maschine sei deshalb konsequent für die Anforderungen des Werkstoffs entwickelt und kombiniere eine dichte Schutzgasatmosphäre mit einem auf Plasma basiertem WAAM-Prozess. Das Ziel ist laut Gefertec, eine bisher nicht erreichte Kontrolle der Prozessbedingungen bei der additiven Verarbeitung von Titan zu bieten. Warum das Ganze? Nun, das Metall Titan gilt als besonders attraktiver Werkstoff für industrielle Anwendungen. Die Gründe dafür sind das hohe Festigkeits-Gewichts-Verhältnis, die ausgeprägte Korrosionsbeständigkeit sowie die Leistungsfähigkeit unter extremen Einsatzbedingungen. Gleichzeitig reagiert das Material aber leider empfindlich auf Verunreinigungen während der Verarbeitung und stellt damit hohe Anforderungen an den Fertigungsprozess.

Konstante Prozessbedingungen beim Titan-3D-Druck

Kern der innovativen Gefertec-3D-Druck-Anlage ist ihr vollständig geschlossener Bauraum. Die gesamte Prozesskammer wird dabei mit Schutzgas geflutet, um eine homogene Atmosphäre über den gesamten Fertigungsprozess hinweg zu garantieren. Zusätzliche Einhausungen oder externe Schutzgassysteme seien nicht erforderlich. So entstünden konstante Bedingungen, die eine zuverlässige und gleichbleibende Fertigung von 3D-gedruckten Titankomponenten unterstützten. Ergänzt wird das Anlagenkonzept durch den oben schon erwähnten, auf Plasma basierenden, Schweißprozess. Ein fokussierter und besonders stabiler Lichtbogen steht dabei für eine präzise Steuerung des Energieeintrags und für eine gleichmäßige Bauteilqualität. Zusammen mit dem geschlossenen Bauraum genießen Anwender damit ein Fertigungssystem, das die Prozessbedingungen während des gesamten Bauprozesses präzise beherrschbar macht, so Gefertec. Die Prozessbedingungen sind als auch bei der Titanverarbeitung damit endlich reproduzierbar.

Gefertec ebnet den Weg in die skalierbare Titanteileproduktion

Die Maschine erreicht einen Sauerstoffgehalt von zehn bis 15 Parts per Million (ppm) im Bauraum. Sie schaffe damit eben die Voraussetzungen für kontrollierte Fertigungsbedingungen. Mit einem Bauraum von 2.000 × 700 × 1.000 Millimeter können mit den Standardmaschinen auch Bauteile unterschiedlicher Größen hergestellt werden. Darüber hinaus werden auch kundenspezifische Anlagen angeboten, bei denen Größe und Ausstattung nach Kundenwunsch ausgelegt werden. Die Aufbaurate beträgt bis zu drei Kilogramm pro Stunde, wie Gefertec betont. Zu den Einsatzfeldern zählen etwa Komponenten für die Luft- und Raumfahrt, für den Energiesektor sowie für ähnliche industrielle Anwendungen, bei denen Titan das Mittel der Wahl sein muss. Damit ebnet Gefertec den jetzt Weg für eine skalierbare additive Produktion von Titanbauteilen.

(ID:50915847)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung