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Mit seinem Arbeitsdruck von 800 bar ist das Aggregat XB 2-Z in Kombination mit dem Spezialschrauber nun stark genug, um die meterlangen Hammerkopfschrauben im Boden fest anzuziehen. Das Interesse der Institutsmitarbeiter des CWD an dieser nicht alltäglichen Verschraubungssituation war dabei recht groß: Sie statteten die gewaltigen M100-Schrauben kurzerhand mit Dehnungsmessstreifen aus, um die Auswirkungen der immensen Kräfte gleich am Computer zu analysieren.
Erstmals kann der komplette Antriebsstrang untersucht werden
Die Forscher wollen mithilfe des neuen Prüfstands effizientere Windenergieanlagen entwickeln. Die ersten Versuche sind laut Aussage von Dr. Ralf Schelenz, dem CWD-Geschäftsführer, erfolgreich verlaufen. Experten aus acht Instituten der RWTH-Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik können damit nicht wie bisher nur einzelne Systemkomponenten einer Windenergieanlage untersuchen, sondern erstmals den gesamten Triebstrang von bis zu 100 t schweren und 14 m langen Windgondeln. Mit einem Windkraftsimulator und einem Netzemulator lassen sich außerdem die äußeren Bedingungen simulieren und beliebig variieren. Der Forschungscluster Schwerlastantriebstechnik will dann die gewonnenen Messergebnisse nutzen, um effizientere Antriebstechniken für Windenergieanlagen zu konzipieren.
Der Startschuss für das CWD fiel im Jahr 2011. Damals bewilligte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern den RWTH-Antrag für den 2500 m² großen Forschungsbau und stellte 25 Mio. Euro zur Verfügung – mit der Begründung, dass die Weiterentwicklung von Windenergieanlagen eine hohe wissenschafts- und industriepolitische Relevanz habe. Nach achtzehnmonatiger Bauzeit hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW), verantwortlich für das Immobilienmanagement des Landes, Ende 2014 das Prüfstands- und Forschungsgebäude am Campusboulevard feierlich an die RWTH übergeben.
50 Jahre Innovation in der der Schraubtechnik
Die Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co. KG mit Sitz in Much steht seit mehr als 50 Jahren mit ihrer Marke Plarad für Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit im Bereich der Schraubtechnik. Mit acht Produktlinien, vom manuellen Kraftvervielfältiger bis zum automatischen Verschraubungssystem, bietet die Maschinenfabrik Wagner die breiteste Produktpalette auf dem Markt.
Zu den Leistungen gehören außerdem die Entwicklung, Konstruktion, Montage, Wartung, Reparatur und Kalibrierung sowie Schulung, Analyse und Beratung. Die Maschinenfabrik Wagner vereint all diese Kompetenzen unter einem Dach und ist in dieser Form einzigartig in der Welt der Schraubtechnik. Plarad ist eine echte Herstellermarke. Weltweite Kundennähe und das Know-how in der Industriebranche machen die Maschinenfabrik Wagner zu einem Experten für die Verschraubungstechnik und zu einem guten Partner der Anwender – auch wenn es um maßgeschneiderte Lösungen geht.
* Dr. Klaus Rodemann ist Geschäftsführer der Plarad Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co. KG in 53804 Much, Tel. (0 22 45) 62-0, info@plarad.de, www.plarad.de
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