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UAS als Hersteller von Filtertechnik hat sich mit den Vor- und Nachteilen dieser drei Lösungsansätze beschäftigt und umfangreiche Tests im eigenen Prüflabor durchgeführt, um eine moderne Lösung zu entwickeln. Denn prinzipiell ist der Ansatz stimmig, speziell für KSS-Emulsionen und kleinere Filteranlagen.
Koaleszenzfilterelemente sind durch Leichtbauweise handlich bequem
Die UAS-Koaleszenzfilterelemente sind durch ihre Leichtbauweise handlich bequem und mit einer Hand einzusetzen beziehungsweise zu entnehmen, auch in beladenem Zustand – ein Handling mittels Gabelstapler entfällt. Eine Zugänglichkeit für den Stapler muss bei Planung des Filterstandortes nicht berücksichtigt werden. Zudem benötigt das kompakte Gehäuse weniger Platz, es kann an der Maschine oder Konsole montiert werden. Es nimmt die Filterelemente vertikal auf, sodass die gebildeten „koaleszierten“ Schadstofftropfen ablaufen können – eine Mehrfachabscheidung wird vermieden, die Standzeit verlängert.
Die aufwendige Prüfung verschiedenster Grundmaterialien für den Filter etablierte insbesondere ein Material. Es basiert nicht auf Glasfasern, die recht spröde sein können, sondern auf synthetischen Fasern. Deren hydrophobe Eigenschaften, die Fähigkeit zur Selbstreinigung sowie die Belastbarkeit mit hohen Schadstofffrachten und dennoch Abscheidung ultrafeiner Partikel konnten in umfangreichen Reihentests verifiziert werden. Aufgrund des kompakten, modularen Baukonzepts hat UAS die Mena 2000/4000 benannten Systeme vierstufig ausgelegt:
- Aerosolpartikel größer als 2 µm sowie Staub und Späne entfernt ein Vorfilter (metallisches Drahtgeflecht).
- Aerosolpartikel von 0,6 bis 3 µm entfernt der erste Koaleszenzfilter in Abscheideklasse F5 nach EN779.
- Aerosolpartikel von unterhalb 0,8 µm entfernt der zweite Koaleszenzfilter in Abscheideklasse F9 nach EN779.
- Restpartikel in ganz geringen Mengen bleiben dann für den Hepa-Filter (H13) mit einem zertifizierten Abscheidegrad von 99,95 % nach DIN EN 1822 übrig, wobei er lediglich als reiner „Polizeifilter“ dient und nur äußerst gering belastet werden soll.
Design ermöglicht gute Standzeit und hohe Wartungsintervalle
Mit diesem Design werden eine hohe Standzeit beziehungsweise lange Wartungsintervalle erreicht. Denn jede Filterstufe übernimmt einen Bereich des Partikelspektrums. Zum anderen liegt so die reingasseitige Restschadstoff-Konzentration an Aerosolen bei unter 1 mg/m3 im Umluftbetrieb – auch wenn relativ hohe Schadstoffkonzentrationen auftreten.
Außerdem bestehen die Rahmen der Filterelemente aus Kunststoff und sind damit hygienischer als die vielfach verwendeten Holz-, MDF- oder Kartonrahmen.
Umfangreiche Feldversuche haben zusätzlich zu dem Ergebnis geführt, dass mit den Mena-2000/4000-Koaleszenzfiltern nicht nur Kühlschmierstoff-Nebel mit hohem Wassergehalt abgeschieden werden können, sondern auch andere Schadstoffe, die niedrige Flammpunkte haben, wie Petroleum, Dielektrika, Paraffine oder Lösungsmittel. Somit ergeben sich für die UAS-Technik auch noch weitere Einsatzfelder.
Die Fertigung der Filtersysteme erfolgt für den europäischen Markt in Deutschland am Standort Bad Camberg, ein Aufbau in Edelstahl ist, je nach Einsatzgebiet, ebenfalls möglich. Damit sich der Anwender vom neuen System überzeugen kann, ist es möglich, bei UAS Testfilter zu ordern.
* Carlo Saling ist Produktmanager bei UAS Inc. in 65520 Bad Camberg, Jörn Jacobs ist Fachjournalist in Bad Camberg
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