Die TU Wien auf der Hannover Messe 2018 Kompakter Planetengenerator sorgt für günstigere Bewegung

Redakteur: Peter Königsreuther

Die TU Wien präsentiert in Hannover ihren Prototypen des neuartigen Planetengenerators, einem hoch effizienten System zur Drehzahlübersetzung, wie es heißt. Halle 5 am Stand D18

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Mit diesem neu entwickelten Planetengenerator der TU Wien soll die Übersetzung von niedrigen zu hohen Drehzahlen einfacher, günstiger und effektiver werden. Gezeigt wird der hoch wirksame Generator im Rahmen der Hannover Messe 2018 in Halle 5 am Stand D18.
Mit diesem neu entwickelten Planetengenerator der TU Wien soll die Übersetzung von niedrigen zu hohen Drehzahlen einfacher, günstiger und effektiver werden. Gezeigt wird der hoch wirksame Generator im Rahmen der Hannover Messe 2018 in Halle 5 am Stand D18.
(Bild: TU Wien)

Wie die Forscher berichten, verringert der Einsatz dieses neuartigen Planetengenerators die Kosten in der Fertigung und spart im Vergleich zu ähnlich leistungsstarken Systemen deutlich an Bauraum. Die Crux dabei ist, dass man geschafft hat einen Generator mit einem Getriebe in einer hoch effizienten, kompakten Apparatur zu kombinieren, heißt es. Die Leistungsdichte liege bis zu 50 % über den Werten von gleich großen, konventionellen Typen.

Bei geringen Herstellkosten für diesen Planetengenerator konnten die Experten das Getriebe außerdem vereinfachen und den Wirkungsgrad steigern, betont die TU Wien. Die integrierten Rotoren sind dabei über zwei oder mehr Zahnräder mechanisch gekoppelt, heißt es weiter. Er eigne sich vor allem für Einsatzfälle in denen von niedrigen zu hohen Drehzahlen hin übersetzt werden müsse.

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Viele Branchen können Profitieren

Der Leiter des Projekts, Prof. Dr. Manfred Schrödl betont, dass sich der Planetengenerator auch bestens für sicherheitskritische sowie Hochleistungsanwendungen eignet weil er zeitweiligen Überlastphasen sehr gut widerstehen kann. Auch komme er im Hinblick auf herkömmlich Systeme bei gegebener Form und Materialqualität des Getriebes auf eine höhere Tragfähigkeit.

Leistungselektronik könne an der Stirnseite des Planetengenerators einfach integriert werden. Die nötige Regelung gelinge ohne Sensoren und damit ausfallsicher. Etwa die Windkraft, Kfz-Zulieferer oder der Fördertechniksektor sollen davon profitieren können. Aber auch Anlagenbauer sowie Betreiber von Kleinwasserkraftwerken sollten sich die Idee einmal näher anschauen.

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