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Moulding Expo 2019

Konstruktionssoftware mit optimierter Funktionspalette

| Autor/ Redakteur: Theo Drechsel / Peter Königsreuther

Mecadat präsentiert auf der Moulding Expo optimierte Funktionen für den Werkzeug- und Formenbau in der neuesten Generation von Visi 2020.0. Nicht nur an ein Interface für Hexagons mobile Romer-Messarme oder Leica-Scanner hat der Aussteller dabei gedacht...

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Zur Moulding Expo 2019 bringt Mecadat was Neues mit nach Suttgart. Und zwar die funktionsoptimierte Version seiner Visi 2020.0 für den zeitsparenderen Werkzeug- und Formenbau. Halle 5 am Stand B32. Hier etwa ein Screenshot auf das neue Linking der CAM-Funktionen.
Zur Moulding Expo 2019 bringt Mecadat was Neues mit nach Suttgart. Und zwar die funktionsoptimierte Version seiner Visi 2020.0 für den zeitsparenderen Werkzeug- und Formenbau. Halle 5 am Stand B32. Hier etwa ein Screenshot auf das neue Linking der CAM-Funktionen.
(Bild: Mecadat)

Die Langenbacher Mecadat AG stellt auf der Moulding Expo 2019 die neue Version Visi 2020.0 vor, die, wie es heißt, über wesentliche Neuerungen in CAD, Mould, Progress und in der CAM-Funktionalität verfügt sowie im Bereich Reverse Engineering einen weiteren Entwicklungsschub genießen durfte. „Weil Reverse-Engineering im Werkzeug- und Formenbau verstärkt eingesetzt wird, enthält die neue Version zahlreiche Funktionen“, berichtet Ralph Schmitt, Vorstand der Mecadat. „Es gibt nun ein erweitertes Interface für Hexagons mobile Romer-Messarme und Leica Scanner. Damit können Punktewolken direkt oder indirekt geladen werden. Das so entstehende Netz wird geglättet und verfeinert“, erklärt Schmitt. Abschließend könnten automatisch oder halbautomatisch Flächen erzeugt werden, indem das System Referenzkanten vom geglätteten Netz ableitet. Wichtig seien dabei auch die sogenannten „One Click“-Funktionen, die den Prozess der Punkteglättung und Flächenerstellung für den Konstrukteur enorm vereinfachen. Zum Abschluss können die Scanndaten oder die entstandenen Modelle und Gussrohlinge einfach mit den originalen CAD-Daten ausgerichtet und deshalb schnell verglichen, gemessen und gefräst werden, heißt es weiter.

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Weitere Normalien eingepflegt

Im CAD-Basissystem hält Visi 2020.0 zahlreiche Verbesserungen bei der Zeichnungserstellung bereit: So kann für die Ansicht längerer Werkstücke eine beliebige Anzahl von Bruchlinien zur verkürzten Darstellung des Bauteils in der Dokumentation gesetzt werden.

In den Visi-Schlüsselmodulen Mould und Progress gibt es ebenfalls Neuerungen und Optimierungen zu vermelden: So werden nun etwa zahlreiche innovative Funktionen für den Spritzguss- und Blechwerkzeugbau integriert. Im Mould-Werkzeugaufbau sind in diesem Zuge nun auch die Meusburger-Backen-, Mikro- und Wechselformen eingepflegt worden, präzisiert Schmitt. Die im Auswerferpaket verbauten Auswerferstifte können jetzt automatisch nummeriert und mit einer Tabelle dokumentiert werden.

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