Kleinsteuerung Kosteneinsparung durch höhere Energieeffizienz
Das Energiemanagement wird für viele Unternehmen zunehmend ein Thema, um die Effizienz zu verbessern. Ein Energiemesskoffer mit integrierter Kleinsteuerung ermöglicht es den Unternehmen, den Verbrauch transparent zu ermitteln, um darauf aufbauend Einsparmöglichkeiten im gesamten Betrieb aufzuzeigen.
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Insbesondere in energieintensiven Betrieben wie in der Metallverarbeitung lassen sich durch das Energiemanagement erhebliche Kosten einsparen. Deshalb hat die Siempelkamp GmbH & Co. KG einen mobilen Energiemesskoffer mit integrierter Kleinsteuerung von Phoenix Contact eingesetzt, wie in Bild 1 zu sehen, um in einem ersten Schritt die Verbräuche transparent zu erfassen und daraus Optimierungspotenziale ableiten zu können.
Siempelkamp besteht aus den Geschäftsbereichen Maschinen- und Anlagenbau, Gusstechnik und Nukleartechnik. Als eine der weltgrößten Handformgießereien fertigt der Gusstechnikbereich aus Gusseisen mit Kugelgraphit Großgussteile bis 320 t Stückgewicht (Bild 2).
Am Stammsitz in Krefeld vereint Siempelkamp den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Gusstechnik zu einem am Markt einmaligen Leistungsportfolio. Denn am Niederrhein entstehen nicht nur riesige Gussteile; diese werden sofort auf speziellen Maschinen zu einbaufertigen Lösungen bearbeitet. Darüber hinaus stellen die Mitarbeiter technisch anspruchsvolle Teile für Pressenanlagen her. Das gesamte Produktspektrum lässt erahnen, dass zu seiner Produktion große Mengen an Energie benötigt werden.
Bisher wurde Energie ganz aus dem öffentlichen Netz bezogen
Allein der Geschäftsbereich Maschinen- und Anlagenbau verbraucht inklusive der Maschinenfabrik bis zu 2,4 MW elektrische Leistung, wobei der Heizleistungsbedarf im Winter durchaus auf rund 5 MW ansteigen kann. In der Vergangenheit wurde die Energie ausschließlich aus dem öffentlichen Netz in das unternehmenseigene Mittelspannungsnetz eingespeist. Sämtliche Büro- und Fertigungsgebäude sowie die Versuchshalle wurden mit einzelnen erdgasbetriebenen Heizkesseln respektive Strahlern beheizt. Unter aktuellen Effizienzgesichtspunkten war ein solcher Ansatz allerdings nicht mehr zeitgemäß.
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