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Der benötigte Volumenstrom wird maßgeblich vom verwendeten Schleifwerkzeug und der Spindelleistung, die in den Prozess eingebracht wird, bestimmt.
Gliederschläuche sind nicht optimal
Bei Betrachtung der Produktionsmaschinen drängt sich Grün der Gedanke auf, dass die Tatsache, dass ein Kühlschmierstoff-System benötigt wird, bis kurz vor Auslieferung der Maschine verdrängt wurde: „Häufig werden sehr einfache Gliederschläuche oder dünnwandige Kupferrohre eingesetzt. Dies trifft besonders häufig bei Werkzeugmaschinen zum Schleifen von Werkzeugen und Luftfahrtkomponenten zu.“
Die Gliederschläuche können dem benötigten Druck — typische Drücke liegen im Bereich von 2 bis 8 bar — nicht standhalten und bewegen sich ungewollt oder fallen gar auseinander. Dünnwandige Kupferrohre verbiegen sich aufgrund der Rückstoßkraft, der Auftreffpunkt ist häufig ein Zufallsprodukt. Andere bekannte Probleme sind die große Strahlaufweitung und die damit verbundene Einmengung von Luft, die Notwendigkeit, die Rohre sehr nahe an die Schleifscheibe heranzuführen und ein Ausrichten nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip.
Düsen bewirken zusammenhängenden Strahl
Um diesen Problemen zu begegnen, wurde von Cool-Grind folgende Strategie entwickelt: Es werden als zentrales Element Düsen mit zusammenhängendem Strahl eingesetzt, deren Aufnahme in der Maschine größtmögliche Flexibilität in der Anwendung bietet und darüber hinaus die Möglichkeit vorhält, das System auf einfache Weise dem Schleifscheibenverschleiß nachzuführen. Der benötigte Volumenstrom und die geforderte Strahlgeschwindigkeit ergeben sich aus den Maschinenparametern. Das so entstandene System wurde in den letzten Jahren ausgiebig erprobt und zu einem hohen Reifegrad entwickelt.
Volumenstrom um rund ein Drittel reduziert
Bei einer kürzlich durchgeführten Optimierung beim Schleifen von Turbinenschaufel-Füßen, konnten folgende Vorteile für den Anwender festgestellt werden:
- eine Verdopplung der Schleifscheiben-Lebensdauer,
- bessere Maßhaltigkeit aufgrund geringerer hydrodynamischer Kräfte,
- Vermeidung von Schleifbrand und Rissbildung,
- Reduktion des Volumenstroms um 33%,
- Verkürzung der Einrichtdauer durch Verwendung eines Laser-Zielsystems,
- Reduktion der Leistungsaufnahmen von Kühlschmierstoff-Pumpe und Kühlaggregat sowie
- die Möglichkeit, das Düsensystem einfach für neue Aufgaben umzurüsten.
Eingesetzte Energie effizient nutzen
Grundsätzlich sollte bei der Einkopplung von Kühlschmierstoff strategisch vorgegangen werden. Das bedeutet, daß der Kühlschmierstoff nur in der wirklich benötigten Menge und auch nur dort eingebracht wird, wo er benötigt wird. Die eingesetzte Energie sollte effizient verwendet werden, und das Produkt so durchdacht sein, dass es die Flexibilität bietet, die erforderlich ist, um die Rüstzeit zu minimieren.
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