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Hieraus ergibt sich dann das Streifenlayout, aus dem sich die Anordnung und Anzahl der Umformstufen sowie die benötigte Presskraft ableiten lassen. «Erst wenn ich die exakte Grösse der Platine kenne, woraus sich dann auch der interne Werkzeugvorschub ergibt, kann ich anfangen zu konstruieren.» Das sei ein wichtiger Punkt, wo man mit der Umformsimulation eine Menge Zeit und Aufwand einspart. «Was wir früher per Messschieber ermittelt haben, übertragen wir heute aus Stampack und projizieren dies im 3D-CAD in unser Werkzeug und erhalten so die genaue Platinengeometrie.» Dabei geht es auch um so wichtige Details wie den exakt richtigen Abstand zwischen den Stationen, der sich aus dem Vorschub ergibt und der möglichst gering sein sollte, um Verschnitt zu vermeiden. «Das ist Wertschöpfung für den Kunden, denn durch ein schlecht konstruiertes Werkzeug entstehen schon mal 30 000 Euro pro Jahr und mehr an zusätzlichen Kosten durch den höheren Materialverbrauch», erläutert der Konstruktionsleiter. «Das machen wir dem Kunden plausibel.»
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