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Auf dem letzten Höhepunkt ihrer Aktivitäten im Jahr 2000 wurden deutschen Anmeldern etwa 200 Patente erteilt. Danach sank die Intensität ab. Sie dürfte infolge der laufenden Förderung aber wieder zunehmen, meint man beim ISI.
Dieser erneute Aufschwung könnte von der Strategie profitieren, die im Mai 2008 auf der VDI-Fachtagung Brennstoffzelle zu erkennen war. Da bekannten Teilnehmer, vorerst nicht die großen Märkte — Energieerzeugung und Mobilität — in den Blick zu nehmen wie noch Anfang der 90er Jahre, als die Förderung in Deutschland begann. Man müsse sonst mit etablierten Technologien konkurrieren und mache sich damit abhängig von „beweglichen Zielen“, wie etwa von der Lithium-Ionen-Batterie, die inzwischen wieder deutlich verbessert worden sei.
Brennstoffzellen dürften Batterien ergänzen
Erfolg verspreche eher die Kombination, die Ergänzung — und zwar in Nischen, also nicht etwa beim Auto, sondern eher beim Gabelstapler. Genug Know-how scheint längst da zu sein. Das zeigte sich nicht nur an den rund 600 Experten, die sich beim F-Cell-Kongress versammelt hatten. Sie bekamen auch ein Poster mit 102 Unternehmen und Institutionen zu sehen, die sich allein in Baden-Württemberg mit Brennstoffzellen beschäftigen.
Auch auf dieser Liste mit 39 Komponentenherstellern, acht Systemintegratoren, 28 Forschungseinrichtungen und 25 Sonstigen tritt allerdings die Schwäche dieser Technik zu Tage. Als „Anwender“ werden nur zwei Unternehmen genannt.
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