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Faro Europe

Laser-Scan-Arm für schnelles und einfaches Messen

| Redakteur: Udo Schnell

Faro zeigt auf der Metav 2008 den Laser-Scan-Arm V3, der über zahlreiche neue Funktionalitäten verfügt. Das System soll in Verbindung mit dem Faro-Arm der Quantum-Serie verschiedene Vorteile bieten. Messungen können nicht nur einfacher, sondern auch genauer durchgeführt werden. Vor allem aber vermittele die Kombination aus Scan-Arm V3 und Quantum-Arm den Anwendern höchstes Vertrauen, sie zuverlässig dabei zu unterstützen, Bauteile und Produkte in Top-Qualität schneller auf den Markt zu bringen.

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Faro zeigt auf der Metav 2008 den Laser-Scan-Arm V3, der über zahlreiche neue Funktionalitäten verfügt.
Faro zeigt auf der Metav 2008 den Laser-Scan-Arm V3, der über zahlreiche neue Funktionalitäten verfügt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Laser-Scan-Arm, der im Übrigen neben dem Quantum-Arm auch mit dem Platinum-Arm eingesetzt werden kann, bietet als V3 laut Faro folgende wesentliche Neuheiten:

  • eine um 30% höhere Messgenauigkeit von ±35 µm im Vergleich zu ±50 µm bei der V2;
  • den Drahtlos-Betrieb über Bluetooth, der in Verbindung mit dem Quantum-Arm Scans über eine Entfernung von bis zu 10 m hinweg ermöglicht; Kabel und zusätzliche Schnittstellen werden nicht benötigt;
  • eine um 50% verkürzte Aufwärmzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen;
  • eine höhere Leistungsfähigkeit beim Scannen von dunklen sowie reflektierenden Oberflächen;
  • eine deutlich verbesserte Ergonomie durch die 33%ige Gewichtsreduzierung im Vergleich zur V2.

Der 2003 eingeführte Faro-Laser-Scan-Arm war das erste sie-benachsige kontaktlose Messgerät mit voll integriertem Laser-Scanner weltweit, führt das Unternehmen aus. Voll integriert bedeutet, dass beim Laser-Scan-Arm – entgegen anderen Scan-Systemen – der Messtaster und der Laser-Scanner im Wechsel digitalisieren können, ohne dass die Komponenten getauscht werden müssen. Der Anwender könne einfache Punkt-abweichungen mit dem Messtaster des Arms aufnehmen und dann mit dem Laser die Abschnitte scannen, die ein größeres Daten-Volumen erfordern. Diese Schritte erfolgen ohne Zeitverlust durch den An- oder Abbau von Halterungen oder durch den erforderlichen Einsatz einer separaten Koordinatenmessmaschine zum Import der Daten sowie ohne verwickelte und störende Kabel, heißt es weiter.

Faros Scan-Arm ermöglicht den Angaben zufolge eine detaillierte Inspektion von Bauteilen durch das Erfassen von großen Punktmengen. Seine offene Architektur erlaube dem Anwender den Einsatz von Geomagic, Poly-Works, Rapid-Form und vielen anderen Software-Paketen weiterer Anbieter. In Verbindung mit der richtigen Software bewältige der Scan-Arm V3 alle ihm gestellten Aufgaben wie Inspektion, „Punktewolke-zu-CAD“-Vergleich, Rapid Prototyping, Reverse Engineering und 3D-Modeling souverän.

Seine Stärken spielt das System aber, so Faro weiter, vor allem bei der größten Herausforderung für Laser-Scanner – der genauen Abbildung von glänzenden und dunklen Objekten – voll aus. Nicht zuletzt in diesem Punkt habe Faro die Wünsche seiner Kunden, deren Feedback eine zentrale Rolle im Lastenheft inne hatte, in die Produktentwicklung einfließen lassen, so das Unternehmen.

Faro Europe GmbH & Co. KG auf der Metav 2008: Halle 4, Stand E02

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