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Nutenfräsen

Leichtschneidende Scheibenfräser optimieren Nutherstellung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Sandvik Coromant erweitert mit leichtschneidenden Geometrien für Radiuswendeschneidplatten den Anwendungsbereich des Coromill-331-Scheibenfräsers. Davon sollen sowohl die Automobil- und Luftfahrtindustrie als auch der allgemeine Maschinenbau profitieren.
Sandvik Coromant erweitert mit leichtschneidenden Geometrien für Radiuswendeschneidplatten den Anwendungsbereich des Coromill-331-Scheibenfräsers. Davon sollen sowohl die Automobil- und Luftfahrtindustrie als auch der allgemeine Maschinenbau profitieren. (Bild: Sandvik Coromant)

Mit geschliffenen und leichtschneidenden Radius-Wendeschneidplatten für sein Fräswerkzeug-Konzept Coromill 331 will Sandvik Coromant die Welt des Automobil-, Flugzeug- und Maschinenbaus verbessern.

Die, wie Sandvik Coromant betont, für das Werkzeugsystem Coromill 331 neu eingeführte -M30-Geometrie wurde zur Optimierung des Nutenfräsens an Stahl- und Gussbauteilen entwickelt. Die für Wendeschneidplatten der Größe 11 sind mit Radiusabmessungen von 1,5 bis 3,0 mm verfügbar. Ihre Geometrie zeichne sich vor allem durch eine, den Zerspanungsprozess erleichternde Schneidwirkung aus. Das soll besonders dann von Vorteil sein, wenn Anwender die Prozesssicherheit im Falle von instabilen Zerspanungsbedingunen oder langen Überhängen am Bauteil erhöhen wollen. Lieferbare Sorten sind GC1130, GC1020, GC3040 und die neueste Stahlfrässorte GC4330.

Scharfe und dennoch sehr stabile Geometrie

Ab sofort erhältlich ist auch die -L50-Geometrie, die auf die Bearbeitungen von Komponenten in der Luftfahrt sowie der Öl- und Gasindustrie abzielt. Die Wendeschneidplatten der Größe 11 mit Radiusabmessungen von 3,0 bis 6,3 mm bringen die leichte Schneidwirkung auch mit, betont der Hersteller. Die scharfe und dennoch stabile Geometrie eigne sich für Materialien wie rostfreien Stahl, Nickelbasislegierungen und Titanwerkstoffen. Die verfügbaren Sorten GC1040, GC2040 und S30T könnten von guten bis schwierigen Prozessbedingungen alle Fertigungsszenarien abdecken. „Das Nutenfräsen ist eine der häufigsten Anwendungen, die mit Wendeschneidplatten ausgeführt werden. Die neuen Geometrien sind insbesondere auf die Anwenderwünsche zugeschnitten, die Prozesssicherheit, Qualität und geringere Herstellkosten bedeuten“, merkt Jenny Häll Jansson, Global Product Manager Milling bei Sandvik Coromant, an.

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Ideal auch für Plan- und Eckfräsprozesse

Außer den -M30- und -L50-Werkzeugen sind auch Wendeschneidplatten in den Größen 8, 11 und 14 und mit einem Radius von 4,0 mm standardmäßig als -WM Geometrie erhältlich, ergänzt Sandvik Coromant. Zu den Sorten, die das Fräsen von Stahl- und Gussbauteilen deutlich verbessern sollen, gehörten die Typen GC1130, GC1020, GC3040 und GC4330. Außer Nutenfräsoperationen stehe das universelle Coromill-331-Werkzeugkonzept für eine flexible und sehr präzise Zerspanung in zahlreichen Plan-, Eck- und Scheibenfräsanwendungen, die das große Sortiment ermögliche.

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